Kron-Factor: Die Mumie (X-Factor) - Die wahre Geschichte
https://www.youtube.com/watch?v=ZE4K9gEw3Zs
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[00:01] [Musik]
[00:21] Einen wunderschönen und herzlich
[00:23] willkommen zu Kronfaktor.
[00:27] Hier suchen und finden wir die echten
[00:29] Hintergrundgeschichten zu den als wahr
[00:31] angegebenen Geschichten von X-Faktor,
[00:34] das Unfassbare.
[00:36] Heute wird es gruselig, denn es geht
[00:39] quasi um Ägypten. Ein besonderer Dank
[00:43] mal wieder an Pascal für die wunderbare
[00:45] Mitarbeitor.
[00:48] Und nun widmen wir uns der X-Faktor
[00:50] Folge, die Mumie.
[00:59] Das in der Folge Die Mumie vorkommende
[01:01] Museum erhält ein ganz besonderes neues
[01:05] Exponat, die Mumie der Prinzessin
[01:07] Ferentiti.
[01:09] Jedoch kommt es ab dann des Nachts zu
[01:12] seltsamen Erscheinungen, die sowohl vom
[01:14] Wachmann als auch von der Putzfrau
[01:16] gesehen werden. Genauer gesagt spukt
[01:19] dort der Geist einer jungen Frau.
[01:22] Nachdem der Kurator selbst diesen Geist
[01:24] sieht, geht er der Sache nach und
[01:26] entdeckt dabei, dass die Mumie in
[01:28] Wahrheit die Leiche einer kürzlich
[01:31] ermordeten Frau ist und zwar jener Frau,
[01:34] deren Geist im Museum gesehen wurde.
[01:44] Zunächst sei gesagt, dass es tatsächlich
[01:47] einige Kriminalfälle gibt, in denen das
[01:49] Opfer mumifiziert wurde. Und zunächst
[01:52] hätte man davon ausgehen können, dass
[01:54] einer dieser Fälle die
[01:56] Hintergrundgeschichte wäre. Jedoch gibt
[01:58] es keinen Fall, im welchen die Mumie in
[02:01] ein Museum kam. Ist diese Geschichte
[02:04] also möglicherweise nur eine sehr
[02:06] ausgeschmückte Variante einer dieser
[02:08] Fälle?
[02:10] Nein, es gibt da tatsächlich einen Fall,
[02:13] der wesentlich mysteriöser und zu guten
[02:16] Teilen auch nachweisbar passiert ist.
[02:19] Ein Fall, der X-Faktorfolge doch recht
[02:22] nahe kommt und endlich mal wieder in die
[02:24] Kategorie war eingeordnet werden kann.
[02:27] Hier also die Hintergrundgeschichte zu
[02:30] der Folge die Mumie.
[02:38] In den 1860er Jahren unternahmen einige
[02:41] Oxfordabsolventen eine Reise nach
[02:44] Ägypten. Gemeinsam fuhren sie den Nel
[02:47] hinunter, der schon damals eine
[02:49] Touristenattraktion war. Als Erinnerung
[02:52] an ihre Reise kauften sie in den Mumien
[02:55] von der Elbahari ein Souvenir, den
[02:57] Sagdeckel einer Hohepriesterin des
[03:00] Amunra.
[03:01] Die Hohepriester des Amun Ra, benannt
[03:04] nach einer ägyptischen Gottheit, waren
[03:06] Militärherrscher, die in der 21.
[03:08] Dynastie von bis 945 vor Christus über
[03:13] Südägypten herrschten. Mit ihren weit
[03:16] aufgerissenen Augen, offenen Handflächen
[03:18] und ausgestreckten Fingern schien die
[03:21] Priesterin auf dem Sagdeckel eine
[03:23] bösartige Anziehungskraft auszuüben.
[03:26] Auf dem Rückweg aus Ägypten starben zwei
[03:29] der Männer. Ein Tritter ging nach Kairo
[03:32] und schoss sich bei der Wachteljagd
[03:34] versehentlich in den Arm, der
[03:35] anschließend amputiert werden musste.
[03:38] Ein anderes Mitglied der Gruppe, Arha
[03:41] Wheeler, schaffte es zurück nach
[03:42] England. Verlor dort jedoch sein
[03:45] gesamtes Vermögen beim Glücksspiel,
[03:47] wobei einige Zeit später sein Haus
[03:49] völlig abbrannte.
[03:51] Der Sagdeckel wurde dann in die Obhut
[03:53] von Reers Schwester gegeben, die 1887
[03:57] versuchte ihn fotografieren zu lassen.
[04:00] Der Fotograf starb wenig später. Ich
[04:03] möchte an dieser Stelle anmerken, dass
[04:05] die Tode und Unglücke allamt belegt
[04:07] sind. Es kam dadurch dazu, dass der
[04:11] Sagdeckel als verflucht galt, aber das
[04:14] war erst der Anfang. Seit 1989 befindet
[04:18] sich das 1,50 m hohe Mumienbrett im
[04:21] British Museum, wo es offiziell als
[04:23] Artefakt 22542
[04:26] bekannt ist. Die mumifizierte
[04:28] Priesterin, die möglicherweise darunter
[04:30] lag, wurde allerdings nie gefunden.
[04:33] Trotzdem bekam das Brett einen
[04:35] besonderen Namen, Unglücksmumie.
[04:39] Und sobald sich der Deckel im britischen
[04:40] Museum befand, begannen sich merkwürdige
[04:43] Dinge abzuspielen.
[04:45] Die Wächter meldeten Schritte in den
[04:47] Gäng und wimmernde Laute in der Nähe des
[04:50] Deckels. Beispielsweise sagte der
[04:52] damalige Mitarbeiter Phil Hary, dass es
[04:55] in der Nähe des Deckels kurzzeitig
[04:57] ziemlich kalt wurde. Dann wurde die
[05:00] Temperatur nach wenigen Sekunden wieder
[05:02] normal. Selbiges vermeldeten auch
[05:05] Besucher des Museums.
[05:07] Diese Spukeinlagen sollen sich mit
[05:10] Abständen bis in die 1970er Jahre
[05:12] ereignet haben. Auch soll es Aufnahmen
[05:15] von Überwachungskameras geben, die
[05:17] aufzeichneten, wie sich der Deckel von
[05:20] selbst bewegte. Allerdings konnte ich
[05:22] keine solche Aufnahmen finden, zumindest
[05:25] keine, die eindeutig von einer
[05:27] Überwachungskamera aus dem Museum
[05:29] stammen. Dann sagten im Jahr 1971
[05:33] mehrere Wachleute aus, dass in einer
[05:35] Nacht neben dem Deckel eine beinah
[05:37] durchsichtige Gestalt schwebte, die so
[05:40] aussah, als würde sie aus dem alten
[05:42] Ägypten kommen. Und die Wachmänner
[05:44] spürten instinktiv, dass der Deckel nach
[05:47] Ägypten zurück müsse. Doch das Museum
[05:50] entschied sich für eine andere Lösung.
[05:53] Man ließ nach der Sichtung der
[05:54] schwebenden Gestalt einen Exorzismus
[05:57] rund um den Deckel durchführen. Der
[05:59] betreffende Priester sprach dabei von
[06:01] einer finsteren Aura, die den Deckel
[06:04] umgebe. Doch der Exorzismus schien
[06:06] letztlich erfolgreich gewesen zu sein.
[06:09] Zumindest kam es seitdem zu keinerlei
[06:12] weiteren Zwischenfällen in der Nähe des
[06:14] Deckels. Der Sagdeckel selbst kann auch
[06:17] heute noch im britischen Museum bestaunt
[06:20] werden.
[06:27] Und das war die wahre Geschichte hinter
[06:30] der X-Faktorfolge, die Mumie.
[06:33] Nachweisbar ist, daß die
[06:34] Oxfordabsolventen den Deckel in Ägypten
[06:37] erwarben und dass diese seitdem mit
[06:39] Unglück gesegnet waren, wobei zwei von
[06:42] ihnen sogar kurz danach starben. Auch
[06:45] ist nachweisbar, dass der Fotograf 1887
[06:48] starb, nachdem er ein Foto des Deckels
[06:50] machte. Zum Spuk in Museum gibt es nur
[06:53] die Aussagen der Mitarbeiter und
[06:56] angebliche Überwachungskameraufnahmen,
[06:58] wobei der Exorzismus nachweisbar
[07:01] wirklich stattgefunden hat. Wenn in dem
[07:03] Museum nichts passiert wäre, warum hätte
[07:06] man dann einen Exorzismus durchführen
[07:08] lassen sollen? In jedem Fall scheint
[07:11] bzw. schien der Sagdeckel Unglück zu
[07:14] bringen und gar Spuk zu sorgen. In
[07:18] diesem Sinne hoffe ich, dass euch dieses
[07:19] Video gefallen hat. Folgt mir gerne auch
[07:22] auf meinen anderen Social Medias,
[07:24] insbesondere Instagram, abonniert doch
[07:26] gerne meinen YouTube-Kanal, um keine
[07:28] Videos mehr zu verpassen. Ich wünsche
[07:30] euch noch einen schönen Tag, einen
[07:32] schönen Abend, eine schöne Woche, was
[07:35] auch immer. Euer Krone SK. Bis zum
[07:38] nächsten Mal.
