Kron-Factor: Wahre Hintergründe zu den Folgen von X-Factor: Das Unfassbare - Alle bisherigen Folgen
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[00:03] [Musik]
[00:09] [Musik]
[00:31] Einen wunderschönen hier ist Krone SK
[00:34] und ich heiße euch herzlich willkommen
[00:36] zu einem neuen Format. Sicherlich kennen
[00:39] die meisten von euch X-Faktor, das
[00:41] Unfassbare. Eine Sendung mit gruseligen
[00:44] Kurzgeschichten, bei welchen die
[00:45] Zuschauer erraten sollen, ob jede
[00:47] einzelne Geschichte auf wahren
[00:48] Begebenheiten beruht oder frei erfunden
[00:50] wurde. Am Ende der Sendung löst der
[00:53] Moderator in der ersten Staffel noch
[00:54] James Brolin, danach Jonathan Frakes die
[00:57] Geschichten auf. Nun habe ich mir schon
[00:59] des öfteren die Frage gestellt, wie war
[01:01] denn die Geschichten bei X-Faktor
[01:02] wirklich sind? Der Moderator sagt bei
[01:05] einer Warngeschichte meist dazu, dass
[01:06] Namen, Orte und Details verändert
[01:08] wurden. Doch wie stark wurden besonders
[01:10] die Details verändert? Und genau darum
[01:13] soll es in diesem neuen Format namens
[01:15] Kronfaktor gehen. Es geht um die
[01:17] Warnengeschichten hinter den
[01:18] Warnengeschichten.
[01:20] Nun beziehen sich so einige der Folgen
[01:22] auf urbane Legenden, die zum Teil sehr
[01:23] schwer herauszufinden sind, da die
[01:25] Angaben bei X-Faktor zumeist nicht
[01:27] sonderlich genau sind. So heißt es
[01:29] beispielsweise, dass eine ähnliche
[01:31] Geschichte an der Westküste in den 80er
[01:33] Jahren passiert ist. Dies umfasst also
[01:35] einen Zeitraum von etwa 10 Jahren und
[01:37] mehrere Bundesstaaten in den USA.
[01:39] Deswegen dauert die Nachforschung
[01:40] natürlich einige Zeit. Dies ist also
[01:43] kein Format, was mal eben jede Woche
[01:45] kommen kann, besonders dazu nicht mehr
[01:48] ausreicht. Auch Bücher, Zeitungsartikel
[01:50] und so weiter muss ich dazu nutzen.
[01:52] Insgesamt soll dieses Format also
[01:54] irgendwann einmal 131
[01:57] Folgen haben. Also, wie viele von euch
[02:00] sicher wissen, gab es bei X-Faktor eine
[02:02] Folge, die Napoleons Stuhl hieß. In
[02:04] dieser Folge kaufte ein
[02:06] Antiquitäensammler namens George Talboat
[02:08] einen sogenannten Kapuzenstuhl, der
[02:10] verflucht sein sollte. Alle, die darauf
[02:12] saßen, sind auf mysteriöse Weise
[02:14] gestorben. So auch z.B. ein Hausmädchen
[02:17] und ein Bekannter von ihm. Am Ende der
[02:19] Folge erfährt er, dass Napoleon einen
[02:21] Tag vor der Schlacht von Waterlou in
[02:23] diesem Stuhl saß. Dazu wird ihm ein
[02:25] Portrait Napoleons gezeigt, auf dem er
[02:27] auf genau diesem Stuhl sitzt. Er glaubt
[02:30] ab dem Moment wirklich an einen Fluch
[02:32] und will den Stuhl zerstören. Dabei
[02:34] erleidet George Talboat einen
[02:35] Herzinfarkt. Diese Geschichte wird bei
[02:38] X-Faktor als wahr angegeben. Doch wie
[02:40] wahr ist sie wirklich? Ich machte mich
[02:42] nun auf die lange Suche nach dem
[02:44] genannten Portrait, in dem Napoleon auf
[02:46] einem solchen Stuhl sitzt. Und es gibt
[02:48] wahrhaftig eines. Nur wurde dieses
[02:50] Portrait weit vor Waterl gemalt und es
[02:53] handelt sich bei diesem Stuhl auch nicht
[02:54] um einen Kapuzstuhl. Dieses in der Folge
[02:57] gezeigte Portrait existiert meines
[02:59] Wissens nach also nicht. Gegen die Folge
[03:01] von X-Faktor spricht weiterhin Napoleons
[03:03] Geschichte. Der Stuhl soll Napoleons
[03:06] größte Niederlage eingeläutet haben. Das
[03:08] stimmt aber eben nicht. Napoleon selbst
[03:10] schrieb auf St. Helena, dass seine
[03:12] größte Niederlage der Feldzug gegen
[03:14] Russland war und vom militärischen
[03:16] Standpunkt aus hatte er damit auch
[03:17] recht. Für ihn persönlich mag Wortlouw
[03:20] allerdings die größte Niederlage gewesen
[03:22] sein. In Wortu selbst passierten
[03:24] teilweise logistische und planerische
[03:26] Fehler, die Napoleon und seine Generäle
[03:28] sonst nie machten. Spricht das für einen
[03:30] Fluch? Er nicht. Das spricht er dafür,
[03:33] dass er seinen Zenit wohl überschritten
[03:35] hatte. Kommen wir zum angeblichen
[03:37] Besitzer des Kapuzstuhls, George
[03:39] Talboat. Wahrhaftig gab es einen George
[03:42] Talboat und dieser liebte Kultur und
[03:44] Antiquitäten. Ist dies also der Mann,
[03:46] der den Kapuzstuhl erwarb? Das wäre
[03:49] möglich, aber spricht nichts dafür, dass
[03:51] gegen Ende seines Lebens mysteriöse Tote
[03:53] geschehen wären. Auch ist er selbst
[03:55] offenbar an den Folgen seines Alters
[03:57] gestorben. Kurz gesagt, es gibt keinen
[03:59] Hinweis darauf, dass dieser Mann solch
[04:01] einen Stuhl erworben hätte. Bleibt die
[04:03] Frage, wo der Stuhl jetzt ist? Auch dazu
[04:06] gibt es keine wirkliche Auskunft. Auf
[04:08] jeden Fall ist er in keinem Museum zu
[04:10] finden. Vielleicht befindet er sich
[04:12] irgendwo in Privatbesitz, vielleicht
[04:14] aber auch nicht. Es klingt also stark
[04:16] danach, als hätte X-Faktor diese
[04:18] Geschichte nur erfunden und sie als wahr
[04:20] präsentiert oder nein. X-Faktor betonte
[04:24] immer, dass sie Namen, Orte und Details
[04:26] verändert haben und dieser Gedanke ließ
[04:28] mich eine andere Geschichte finden, die
[04:30] vielleicht oder sogar sehr
[04:32] wahrscheinlich der wahre Ursprung der
[04:33] X-Faktor Folge Napoleons Stuhl ist.
[04:36] Diese Geschichte führt uns in den
[04:38] kleinen Ort Kirby Whisk im Norden von
[04:40] Yorkshire. Dort betrieb ein gewisser Mr.
[04:43] Busby im 18. Jahrhundert ein kleines
[04:45] Pap. In seinem Besitz befand sich ein
[04:48] gemütlicher Lehnenstuhl, der hübsch
[04:49] aussah und sein Pap zierte. Basbi soll
[04:52] Geld nicht ganz auf ehrliche Weise
[04:54] verdient haben. So betrieb er Hälerei,
[04:56] Diebstle und Münzfälscherei. Dies ging
[04:59] so weit, dass er letztenendes einen
[05:01] seiner Verwandten umbrachte,
[05:02] festgenommen und zum Tode verurteilt
[05:04] wurde. Als die Polizei kam, um Bbyby
[05:07] abzuholen, wehrte sich dieser und stieß
[05:09] einen Fluch aus. Dieser lautete, dass
[05:11] jeder, der es wage, sich in den
[05:13] Lehnstuhl zu setzen, eines qualvollen
[05:15] und schnellen Todes sterben sle. 1978
[05:18] sagte der damalige Besitzer des Papst
[05:20] Simon Tixton, dass es zwar zweifelhaft
[05:22] klingen mag, es aber durch unzählige
[05:24] Aufzeichnung bestätigt wurde, dass in
[05:26] den 200 Jahren wirklich jeder, der an
[05:28] diesem Stuhl saß, einen seltsamen Unfall
[05:30] hatte. Und in der Tat, wenn man sich
[05:32] Zeitungsartikel aus dieser Region
[05:34] anschaut, dann findet man über kurz oder
[05:36] lang Berichte, die von seltsamen
[05:37] Unfällen sprechen und mit einem Stuhl in
[05:39] einem gewissen PUA in Kirby Whisk
[05:41] zusammenhängen. Man kann zwar nicht mit
[05:43] Sicherheit sagen, dass jedem, der an
[05:45] diesem Stuhl saß, etwas zustieß, aber
[05:47] doch zumindest zu einigen. Mittlerweile
[05:49] wurde der Stuhl entfernt, weil er bei
[05:51] vielen Leuten eine Panik auslöste, da
[05:53] sich der Fluch offenbar bewahrheitet
[05:54] hatte. Sehr bekannte Opfer des Fluches
[05:57] sind ein britischer Offizier der
[05:58] Luftwaffe, der einen Tag, nachdem er auf
[06:00] dem Stuhl saß, mit seiner Maschine
[06:02] abstürzte. Des weiteren ein
[06:04] Motorradfahrer, der kurz nach dem
[06:05] Verlassen der Kneipe von einem Auto
[06:07] überfahren wurde und ein Anhalter, der
[06:09] sich in den Stuhl setzte und zwei Tage
[06:11] später tot aufgefunden wurde. Zumindest
[06:14] sind diese und viele andere Fälle ein
[06:16] bisschen zu viel für einen Zufall. Wer
[06:18] weiß, vielleicht ist dieser Stuhl
[06:20] wirklich verflucht und dies ist offenbar
[06:23] die wirklich wahre Geschichte hinter der
[06:25] X-Faktorfolge Napoleons Stuhl. Natürlich
[06:28] lässt sich das nicht mit absoluter
[06:29] Gewissheit sagen, da die Macher von
[06:31] X-Faktor sehr ungenaue Angaben gemacht
[06:33] haben. Aber dieses Format bezieht sich
[06:35] auf die wahrscheinlichste Geschichte als
[06:37] Vorlage für die X-Faktor Folgen. Zwar
[06:39] hatte diese spezielle Vorlage wenig mit
[06:41] Napoleon zu tun, aber die Macher dachten
[06:43] sich wahrscheinlich, als sie die
[06:44] Geschichte änderten, dass Napoleons
[06:46] Stuhl sich besser verkaufen ließ als
[06:48] Busbys Stuhl. Ich hoffe, euch hat dieses
[06:50] Video gefallen und euch dieses Format
[06:52] etwas schmackhaft gemacht. Ich bin auch
[06:55] gerade an drei weiteren wahren
[06:56] Geschichten von X-Faktor dran und werde
[06:58] natürlich fleißig weitersuchen. Ich
[07:00] wünsche euch einen schönen Tag, einen
[07:02] schönen Abend, eine schöne Woche, was
[07:04] auch immer. Abonniert unbedingt den
[07:06] Kanal, falls ihr es noch nicht getan
[07:07] habt, damit ihr kein Video mehr
[07:09] verpasst. Euer Krone SK. Bis zum
[07:11] nächsten Mal.
[07:14] [Musik]
[07:24] Einen wunderschön. Hier ist Krone SK und
[07:27] ich heiße euch herzlich willkommen zu
[07:29] Kronfaktor.
[07:31] Jedes Format, indem ich die
[07:32] Warngeschichten hinter den
[07:34] Warngeschichten von X-Faktor das
[07:35] Unfassbare suche. Dabei analysiere ich
[07:39] die Folge: Suche mit dem Internet, mit
[07:41] Büchern, mit Zeitungsartikeln und so
[07:43] weiter nach ähnlichen Geschichten, auf
[07:45] die sich X-Faktor möglicherweise bezogen
[07:47] hat. und stelle euch diese Geschichte
[07:49] oder je nachdem, ob es mehrere sind
[07:51] Geschichten vor, um den wahren Kern
[07:53] hinter den wahren Geschichten zu
[07:55] offenbaren. In diesem Video geht es um
[07:57] die X-Faktor Folge Totenstimmen der
[08:00] neunten Folge der zweiten Staffel. In
[08:03] dieser Geschichte wird im
[08:04] Bezirkskrankenhaus von Camry polizeilich
[08:06] ermittelt, da die Krankenschwester Lisa
[08:08] Ayobi vor kurzem mit einem Scalpell
[08:10] ermordet wurde. Der leitende Ermittler
[08:13] Dave Pol wird dabei von Dr. Muray in das
[08:15] Krankenhaus bestellt, da seine Frau
[08:17] Evelyn, die ebenfalls Krankenschwester
[08:19] ist, in einer Weise von dem Mord
[08:20] erzählt, als wäre sie selbst dabei
[08:22] gewesen. Dabei soll sie mit einer beinah
[08:25] besessenen Stimme sprechen, die genauso
[08:27] klingt wie die Stimme der ermordeten
[08:29] Lisa Ayobi. Als der Ermittler Pol mit
[08:32] Evelyin spricht, redet sie zuerst normal
[08:34] mit ihm und weiß auch nicht mehr über
[08:35] den Mord als alle anderen. Doch als er
[08:38] gerade den Raum verlassen will, schreit
[08:40] Evelyn plötzlich mit einer völlig
[08:41] fremden Stimme auf und spricht über den
[08:43] Mord. Sie gibt sich als Lisa Ayobi zu
[08:46] erkennen und erzählt, wie und von wem
[08:48] sie ermordet wurde. Der Ermittler
[08:50] erfährt, dass der Mörder der Hausmeister
[08:53] Jeffrey Regan ist. Um ihn zu überführen,
[08:56] begibt sich Evelyn bzw. heiße Lisa, die
[08:58] gerade den Körper beherrscht in
[09:00] Lebensgefahr, indem sie Jeffrey in ein
[09:02] Krankenzimmer lockt und ihm ein
[09:03] Geständnis abbringt. Nachdem er
[09:05] gestanden hat und Evelyin gerade töten
[09:07] will, wird er verhaftet, da es sich um
[09:09] eine Falle handelte.
[09:11] In dieser Folge überführte ein Geist
[09:13] seinen eigenen Mörder durch ein Medium.
[09:16] Diese Geschichte wird von X-Faktor als
[09:18] wahr angegeben.
[09:20] Wer absolut nicht an Geister oder
[09:21] Übernatürliches glaubt, wird wohl
[09:23] denken, dass diese Geschichte einfach
[09:25] als wahr angegeben wurde oder auf einem
[09:27] absolut erklärbaren Fall basiert. Doch
[09:29] ist das wirklich so? Hat X-Faktor diese
[09:32] Geschichte nur erfunden? Oder basiert
[09:34] sie nur auf einem Fall, der einfach nur
[09:36] schön ausgeschmückt wurde? Beide Fragen
[09:38] sind dabei mit Nein zu beantworten.
[09:41] X-Faktor hat diese Geschichte weder
[09:43] erfunden, noch einen banalen Fall zu
[09:45] stark ausgeschmückt.
[09:47] Diese Geschichte basiert tatsächlich auf
[09:48] einem Fall, der ebenso mysteriös und
[09:50] unerklärlich ist wie die Folge selbst.
[09:53] Am 21. Februar 1977 wurde die Feuerwehr
[09:57] zu einem Haus in Chicago gerufen, um
[09:59] einen Brand zu löschen. Es handelte sich
[10:02] um das Haus von Teresita Basa, von deren
[10:04] Körper nur wenig übrig blieb. Trotzdem
[10:07] konnte die Polizei noch feststellen,
[10:09] dass sie nicht durch das Feuer, sondern
[10:10] durch ein Metzgermesser starb. Auch gab
[10:13] es Anzeichen dafür, dass sie
[10:15] vergewaltigt wurde. Die Ermittler gingen
[10:17] davon aus, dass das Feuer gelegt wurde,
[10:19] um den Mord zu vertuschen. Im Laufe der
[10:21] Ermittlung stellte die Polizei fest,
[10:23] dass Theresita nicht vergewaltigt wurde.
[10:26] Es mangelte der Polizei also an einem
[10:28] Tatmotiv. Auch konnten sie kaum
[10:30] Beweismittel feststellen, da das Meister
[10:32] verbrannt war.
[10:34] Etwa fünf Monate nach dem Mord meldete
[10:36] sich der Ehemann von Theresitas
[10:38] Mitarbeiterin und Freundin Remi Schuiv
[10:41] Stachula. Der Ehemann erzählte, dass
[10:44] Remi kurz nach dem Mord Vision und
[10:46] Träume hatte, in den Theresita ihr
[10:48] erschien und sie bat, zur Polizei zu
[10:50] gehen und zu erzählen, was mit ihr
[10:52] geschehen war. Ein paar Nächte später
[10:54] begann Remy plötzlich mit einer anderen
[10:56] Stimme zu sprechen. Die Stimme sagte,
[10:59] dass sie Theresita Basa war. Sie sagte
[11:02] Joey, dass der Name ihres Mörders Alan
[11:04] Showery war. Die Stimme behauptete, dass
[11:07] Showery ein Mitarbeiter des
[11:08] Krankenhauses war. Sie drängte Joey zur
[11:11] Polizei zu gehen. Als Remy erwachte,
[11:14] behauptete sie keine Erinnerung an das
[11:16] zu haben, was gerade geschehen war. Joey
[11:19] beschloss zunächst nicht zur Polizei zu
[11:21] gehen. Wiederum ein paar Nächte später
[11:24] sprach Remy erneut mit dieser Stimme und
[11:26] fragte Joey, warum er nicht zur Polizei
[11:28] gegangen sei. Er sagte, dass er keine
[11:31] Beweise gegen Showy habe. Die Stimme
[11:34] sagte Joey daraufhin, dass Showery
[11:36] Theresitas Schmuck nach dem Mord
[11:37] genommen und seiner Freundin gegeben
[11:39] hatte. Detective Stachola wusste nicht,
[11:42] ob er diesen Information vertrauen
[11:44] konnte. Er beschloss Allen Shawery zu
[11:46] überprüfen. Dabei stellte er fest, dass
[11:49] Showery in der Nähe von Teresita lebte.
[11:52] Mitarbeiter des Krankenhauses
[11:54] bestätigten, dass Showery in dieser
[11:56] Nacht in Teresitas Wohnung gehen wollte,
[11:58] um ihren Fernseher zu reparieren.
[12:00] Detectiv Stachula brachte Shawery zum
[12:02] Verhör. Dieser bestätigte, dass er zu
[12:05] ihrer Wohnung ging, um den Fernseher zu
[12:06] reparieren. Er behauptete, dass er nicht
[12:09] die Werkzeuge hatte, um das Problem zu
[12:11] beheben und zurück nach Hause ging.
[12:13] Stachula glaubte ihm das nicht und
[12:15] kontaktierte Showerys Freundin. Er
[12:17] fragte, ob Showery ihr kürzlich Schmuck
[12:20] gegeben habe und sie sagte, dass er es
[12:22] getan habe. Sie willigte einen, diesen
[12:24] Schmuck untersuchen zu lassen. Die
[12:27] Untersuchungen bestätigten, dass ein
[12:28] Teil des Schmucks Teresita gehört hatte.
[12:32] Konfrontiert durch diese Beweise gestand
[12:34] Shay den Mord. Er sagte, dass er,
[12:37] nachdem er die Wohnung verlassen hatte,
[12:38] zurückkehrte und sie ausrauben wollte.
[12:41] Als er zurückkam, ließ sie ihn wieder
[12:43] herein. Als sie sich umdrehte, um die
[12:46] Tür zu verschließen, packte er sie von
[12:47] hinten und tötete sie dabei. Er
[12:50] entkleidete sie, damit es wie ein
[12:51] Sexualverbrechen aussah. Dann nahm er
[12:54] ihre Schlafzimmermatratze, legte sie
[12:56] über ihren Körper und zündete sie an.
[12:59] Trotz seines Geständnisses bekannte sich
[13:01] Alan Shawory für nicht schuldig. Als das
[13:04] Gerichtsverfahren stattfand, beschloss
[13:06] er, sich doch schuldig zu bekennen und
[13:08] erhielt am 23. Februar 1979 nur eine
[13:11] 14-jährige Haftstrafe für sein
[13:13] kaltblüiges Verbrechen.
[13:15] Nun könnte man natürlich denken, dass
[13:17] sich Joey die mysteriösen Ereignisse nur
[13:19] ausgedacht hat, um eine Mitwisserschaft
[13:21] zu verbergen. Doch sagte später
[13:22] Detective Stachuller, dass Joey Details
[13:24] wusste, die er unmöglich wissen konnte.
[13:27] nicht einmal, wenn er dabei gewesen
[13:28] wäre. Was genau der Polizist damit
[13:31] meinte, kann ich nicht sagen, weil er es
[13:33] nicht weiter spezifizierte, aber sieht
[13:34] ganz danach aus, dass hier wirklich ein
[13:37] übernatürliches Ereignis stattfand.
[13:40] Und dies ist die originale Geschichte
[13:42] hinter der X-Faktor Folge Totenstimmen.
[13:45] In diesem Fall ist X-Faktor der
[13:47] Originalgeschichte ziemlich nah
[13:49] geblieben. Dies ist auch ein weiterer
[13:51] Beweis dafür, dass dort zwar die Folgen
[13:53] umgeschrieben werden, aber doch einen
[13:55] waren Kern besitzen. Ich wünsche euch
[13:57] noch einen schönen Tag, einen schönen
[13:59] Abend, eine schöne Woche, was auch
[14:02] immer. Euer Krone SK.
[14:06] [Musik]
[14:16] Einen wunderschönen
[14:18] hier ist Krone SK und ich heiße euch
[14:20] herzlich willkommen zu Kronfaktor.
[14:23] Für diejenigen, die es noch nicht
[14:24] kennen. In diesem Format erforsche ich
[14:27] die Warngeschichten hinter den
[14:28] Warngeschichten von X-Faktor das
[14:31] Unfassbare.
[14:33] soll heißen. Bei X-Faktor wird bei den
[14:35] wahren Geschichten angegeben, dass
[14:37] Namen, Orte und Personen verändert
[14:39] wurden und dass ich eine ähnliche
[14:41] Geschichte wirklich ereignet hat. Und
[14:44] darum genau geht es um die genaue
[14:46] Geschichte, die sich wirklich ereignete.
[14:49] Nun kommen wir heute zu einer Folge, die
[14:51] mir persönlich immer weniger gefallen
[14:53] hat, weil ich sie nie als wirklich
[14:54] gruselig empfand. Auch war diese
[14:56] Geschichte wesentlich einfacher zu
[14:58] recherchieren als die letzte, aber eins
[15:00] nach dem anderen. In der X-Faktor Folge
[15:03] Graffiti geht es darum, dass einer
[15:05] Schule plötzlich seltsame Schriftzüge
[15:08] bzw. Graffitis mit den Worten "Remember
[15:10] Pearl Harbor" bzw. auf Deutsch: "Denkt
[15:13] an Pearl Harbor" auftauchen.
[15:15] Schuldirektor Harvey Block hat sofort
[15:17] das schwärzste Schaf seiner Schule, den
[15:19] Schüler Johnny in Verdacht. Dieser wird
[15:22] bereits verdächtigt, kurz zuvor die
[15:24] Tornhalle in Brand gesetzt zu haben. Nun
[15:27] versucht Direktor Block mit allen
[15:28] Mitteln ein Geständnis aus dem Jungen
[15:30] herauszubekommen, dass dieser für die
[15:32] Graffitis verantwortlich sei. Johnny
[15:34] wirkt währenddessen gelassen und sogar
[15:36] beinah teuflisch. Der Direktor kann ihm
[15:39] letztlich nichts nachweisen, da zu der
[15:41] Zeit, indem er beim Direktor ist, neue
[15:43] Graffitis auftauchen. Somit hat Johnny
[15:46] also quasi ein Alibi. Am Ende der Folge
[15:49] sieht man auf dem Kalender das Datum. Es
[15:51] ist der 5. Dezember 1941.
[15:55] Die Folge endet mit dem Satz: "Zwei Tage
[15:57] später griffen die Japaner unsere
[15:59] Marinebasis in Pearl Harbor an. So viiel
[16:02] zur Geschichte von X-Faktor.
[16:05] Es ist ein Fakt, dass die Japaner am 7.
[16:07] Dezember 1941 wahrhaftig Pearl Haber auf
[16:11] Hawaii angegriffen haben. Doch wäre eine
[16:13] solche Vorhersage nicht eine Sensation
[16:15] gewesen, besonders wenn sie quasi zwei
[16:18] Tage vorher stattfand. Sicherlich wäre
[16:21] dies eine Sensation gewesen. Wäre
[16:24] X-Faktor hat sich zum Teil zwar wirklich
[16:26] an ein Ereignis gehalten, was ziemlich
[16:28] ähnlich geschah, doch hat sich die Serie
[16:30] bei dieser speziellen Folge ein wenig
[16:32] künstlerische Freiheit erlaubt. Trotz
[16:35] alldem führt uns die wahre Geschichte
[16:37] hinter Graffiti in bzw. an eine Schule
[16:40] und zwar an die Owensville High School
[16:42] in Indiana. Am 7. Dezember 1939 wurde
[16:47] vor der Schule um kurz vor 8 Uhr ein
[16:49] Graffiti auf den G-steig entdeckt,
[16:50] welches mit farbiger Kreide geschrieben
[16:52] war. Auf dem Gsteig standen die Worte
[16:55] remember Pearl Harbor. Dazu muss man
[16:58] wissen, dass farbige Kreide zu dieser
[17:00] Zeit eine Rarität war, die für
[17:02] gewöhnlich der Polizei bzw. Forensikern
[17:04] vorbehalten war.
[17:06] Die Bürger der Stadt vermuteten dahinter
[17:08] einen Vandalismusangriff, da in den
[17:10] Wochen davor schon mehrere Gebäude
[17:12] angezündet worden waren. Doch niemand
[17:14] hatte gesehen, wer es denn war. Nun
[17:17] sprechen die Quellen davon, dass ein
[17:19] gewisser Sechstgläster mit dem Namen
[17:20] Pedro verantwortlich gemacht wurde oder
[17:22] zumindest in Verdacht stand.
[17:25] Andere Quellen sprechen von einem
[17:26] seltsamen Anhalter, der von einem
[17:28] älteren Pärchen mitgenommen wurde. Er
[17:30] soll gesagt haben, dass er nichts dafür
[17:32] bezahlen könne, aber die Gabe des
[17:34] Hellsehens besitzen würde. Aus Spaß soll
[17:36] das Paar ihn gefragt haben, wann der
[17:38] Zweite Weltkrieg denn enden würde,
[17:40] worauf er den 14. August 1945 genannt
[17:44] haben soll. Diese ganzen Quellen
[17:46] beziehen sich zum Teil auf Aussagen der
[17:48] Bewohner von einst und zum anderen auf
[17:50] einen angeblichen Zeitungsartikel, der
[17:52] aber in den amerikanischen Archiven
[17:54] unter Verschluss gehalten werden soll.
[17:56] Verschwörungstheoretiker gehen davon
[17:58] aus, dass es unter Verschluss gehalten
[18:00] wird, weil die amerikanische Regierung
[18:02] bereits wusste, dass die Japaner zwei
[18:03] Jahre später angreifen würden. Aber
[18:06] zurück zum Thema. Warum war dieser
[18:08] Schriftzug vor einer Schule platziert?
[18:11] Wer sollte es lesen und warum? Pearl
[18:14] Harbor war zu dieser Zeit schon durchaus
[18:16] bekannt, da es seit 1898 ein wichtiger
[18:19] Stützpunkt für die Amerikaner auf dem
[18:21] Weg zu ihrer Kolonie, den Philippinen,
[18:23] war und mehr lässt sich dazu auch nicht
[18:25] sagen. Das ist die wahre Geschichte
[18:28] hinter der X-Faktor Folge Graffi. Es
[18:31] klingt soweit ziemlich unbeindruckend,
[18:33] aber wenn man ein bisschen darüber
[18:34] nachdenkt, ist es doch zumindest etwas
[18:36] eindrucksvoll.
[18:38] Es fandt nicht wie in der Folge zwei
[18:40] Tage vor dem Angriff statt, also am 5.
[18:42] Dezember 1941, sondern ganz genau 2
[18:45] Jahre davor, am 7. Dezember 1939.
[18:49] Mysteriös ist die ganze Geschichte
[18:51] schon, wenn nicht sogar etwas seltsamer
[18:53] als in der Serie, da der Schriftzug auf
[18:55] den Tag genau zwei Jahre vor den
[18:57] wirklichen Ereignissen stattfand.
[18:59] Trotz allem wä es natürlich für uns in
[19:01] diesem speziellen Fall günstig, wenn die
[19:03] Amerikaner den Zeitungsartikel von
[19:05] damals öffentlich machen würden, aber
[19:08] vermutlich wird dies sobald nicht
[19:10] passieren. Ich wünsche euch noch einen
[19:12] schönen Tag, einen schönen Abend, eine
[19:15] schöne Woche, was auch immer. Euer Krone
[19:18] SK. Bis zum nächsten Mal.
[19:31] [Musik]
[19:34] Einen wunderschönen meine Lieben. Hier
[19:36] ist Krone SK und ich heiße euch herzlich
[19:38] willkommen zu Kronfaktor,
[19:41] jenem Format indem ich die
[19:43] Warngeschichten hinter den
[19:44] Warngeschichten von X-Faktor das
[19:47] Unfassbare suche.
[19:49] X-Faktor selbst gab er ja bei den
[19:50] Warngeschichten immer an, dass Namen,
[19:52] Details und Orte verändert wurden. Und
[19:55] genau darum geht es in diesem Format.
[19:57] Die wahren Ursprünge hinter den wahren
[20:00] Geschichten von X-Faktor das Unfassbare
[20:02] herauszufinden.
[20:04] In diesem Video geht es um die X-Faktor
[20:06] Folge die Titan aus der fünften Folge
[20:09] der zweiten Staffel.
[20:11] In der Folge geht es darum, dass ein
[20:12] erfolgloser Autor namens Harris Fischer
[20:15] von seinem Verleger dazu angehalten
[20:17] wird, reißerischere und
[20:18] massenpublikumstauglichere Romane zu
[20:20] schreiben. Fischer hat auch genau das
[20:23] vor und schreibt eine Geschichte über
[20:24] einen Luxusdampfer, der als unsinkbar
[20:27] angesehen wird, aber auf seiner
[20:28] Jungfernfahrt von London nach New York
[20:30] mit einem Eisberg kollidiert und sinkt.
[20:33] Das Buch heißt Titan. Und obwohl der
[20:37] Verleger sich darüber lustig macht und
[20:38] sagt, dass so etwas auf gar keinen Fall
[20:40] jemals passieren könnte, wird Titan im
[20:42] Jahre 1898 veröffentlicht.
[20:46] 14 Jahre später, 1912, kam es zum
[20:49] Unglück der Titanic.
[20:52] Auf welches Ereignis könnte X-Faktor
[20:54] sich hier möglicherweise bezogen haben?
[20:57] Waren die Autoren hier sehr frei bei der
[20:58] Federführung? Haben sie sehr viel
[21:01] Kreativität bewiesen? Haben Sie
[21:03] künstlerisch und literarisch etwas
[21:04] hinzugefügt oder weggelassen?
[21:07] Nein. Diese Folge ist beinah eins zu
[21:10] eins von der echten Geschichte
[21:11] übernommen worden. Einzig der Name wurde
[21:14] eigentlich geändert.
[21:16] Aber fangen wir von vorne an. Die wahre
[21:18] Geschichte basiert auf dem Autor Morgan
[21:20] Robertson.
[21:22] Morgan Robertson war als junger Mann
[21:24] selbst ein Seefahrer. In seinem gesamten
[21:27] Leben veröffentlichte er insgesamt über
[21:29] 200 Erzählungen und neun Bücher. Sein
[21:33] berühmtestes Buch trägt den Titel
[21:35] Futility, The W of the Titan,
[21:37] veröffentlicht im Jahre 1898.
[21:41] In dieser Geschichte beschreibt er sehr
[21:43] dramatisch die strahlende Jungfernfahrt
[21:45] des größten, luxuriösesten und
[21:47] sichersten Linienschiffs der Welt.
[21:50] Dieses Schiff überquert den Atlantik
[21:52] zwischen Southampton und New York, zum
[21:54] Teil viel zu schnell und findet in einer
[21:56] eisigen Aprilnacht nach einer Kollision
[21:58] mit einem Eisberg im Nordatlantik ihr
[22:01] nasses Grab. Es wird in diesem Buch ganz
[22:04] genau beschrieben, wie grauenhaft der
[22:05] Todeskampf des Schiffes ablief, wie sich
[22:08] einige da etwa 3000 Passagiere
[22:10] gegenseitig umbrachten, um auf eines der
[22:12] 24 Rettungsboote zu kommen. Nun wäre
[22:15] dieser im Jahre 1898 veröffentlichte
[22:18] Roman wahrscheinlich nichts Besonderes
[22:20] gewesen, wäre nicht 14 Jahre später 1912
[22:24] das Unglück der Titanic passiert. Die
[22:26] Titanic war am 14. April 1912 mit viel
[22:30] zu hoher Geschwindigkeit unterwegs und
[22:32] rammte südlich von Neufundland einen
[22:34] Eisberg. Mindestens 1531
[22:38] Personen starben, da die 22
[22:40] Rettungsboote in keiner Weise
[22:41] ausreichten.
[22:43] Nach dem Unglück der Titanic erkannten
[22:45] einige Leute den Zusammenhang zwischen
[22:47] der Titan von 188 und der Titanic von
[22:50] 1912.
[22:52] Morgan Robertson wurde auf diese Weise
[22:54] zu einem berühmten Autor und das quasi
[22:56] über Nacht.
[22:58] Ihm wurden auch nachträglich
[22:59] hellserische Fähigkeiten nachgesagt.
[23:02] Immerhin hatte er sein Buch Titan 1898
[23:05] veröffentlicht, während die Titanic 14
[23:07] Jahre später genau auf dieselbe Weise
[23:09] sank. Und ein direkter Vergleich der
[23:12] beiden Schiffe schließt einen Zufall bei
[23:14] dieser ganzen Geschichte ziemlich aus.
[23:17] So hatte die Titan 75 000
[23:19] Bruttoristertonnen, die echte Titanic 66
[23:22] 000 Bruttoristertonn.
[23:24] Die Titan war 800 Fuß lang. Die Titanic
[23:27] 882,5
[23:29] Fuß lang. Die Titan hatte 19
[23:32] wasserdichte Abteilung, die Titanic 16
[23:34] wasserdichte Abteilung. Beide Schiffe
[23:37] besaßen drei Schrauben. Die Titan im
[23:40] Buch hatte 24 Rettungsboote. Die Titanic
[23:43] hatte 22 Rettungsbote.
[23:46] Die Titan fasste 3000 Passagiere, die
[23:48] Titanic 2224
[23:51] Passagiere. Die Geschwindigkeit beim
[23:53] Aufprall des Eisberges betrug im Buch 25
[23:57] Knoten. Die echte Titanic hatte eine
[23:59] Geschwindigkeit von 23 Knoten, als sie
[24:01] mit dem Eisberg kollidierte. Aber die
[24:04] wichtigste Gemeinsamkeit der beiden
[24:05] Schiffe ist wohl das unsägliche Ende.
[24:09] Und das war die wahre Geschichte hinter
[24:11] der X-Faktorfolge die Titan. Ja, es gibt
[24:15] also auch X-Faktorfolgen, die beiner
[24:17] eins zu eins die wahre Geschichte, auf
[24:18] die sie basiert übernommen hat. Und ich
[24:21] finde diese Recherchen zu den
[24:23] Warngeschichten, hinter den
[24:24] Warngeschichten ja beiner noch
[24:25] interessanter als die X-Faktor Folgen
[24:27] selbst. Und so manche
[24:29] Hintergrundgeschichte finde ich
[24:30] letztenendes gruseliger als die Adaption
[24:33] von X-Faktor.
[24:47] Einen wunderschönen
[24:49] hier ist Krone SK und ich heiße euch
[24:51] herzlich willkommen zu Kronfaktor.
[24:55] In diesem Format mache ich mich auf die
[24:56] Suche nach den zugrundeenden Fällen, der
[24:59] von X-Faktor das Unfassbare als wahr
[25:01] angegebenen Geschichten. So nehme ich
[25:04] mir immer eine von X-Faktor als wahr
[25:06] angegebene Geschichte und suche über die
[25:08] verschiedensten Medien wie Bücher,
[25:10] Zeitungsartikel und so weiter nach dem
[25:12] wahrscheinlichsten Vorbild für die
[25:14] jeweilige Folge. Und im heutigen Video
[25:17] geht es um die X-Faktor Folge Engel,
[25:19] welche in der elfen Folge der zweiten
[25:21] Staffel zu finden ist.
[25:23] In der Folge geht es darum, daß Beff in
[25:25] den Urlaub fliegen will. Sie hat dafür
[25:28] einen Sitz in der zweiten Klasse eines
[25:30] Flugzeuges gebucht. Doch als sie das
[25:32] Flugzeug betritt, wird sie von der
[25:33] Stuardes zu einem Platz in der ersten
[25:36] Klasse gewiesen. Als BF sich auf den
[25:38] Platz am Fenster setzt, wird sie von das
[25:41] darauf hingewiesen, dass sie den Platz
[25:42] am Gang hat.
[25:44] Als ihr neuer Platznachbar Beff
[25:45] anbietet, den Fensterplatz gerne haben
[25:48] zu können, wird sie von das mit einer
[25:50] Geste darauf hingewiesen, dass sie auf
[25:51] ihrem Platz am Gang bleiben soll. Später
[25:54] kommt der Kapitän persönlich zu ihrem
[25:56] Platz und fragt sie, ob sie den Flug
[25:58] genießt und weist sie zusätzlich darauf
[26:00] hin, dass sie nicht angeschnallt sei und
[26:02] man in dieser Höhe oftmals in kleine
[26:04] Luftlöcher gerät. Es zeigt sich, dass
[26:07] außer ihr anscheinend niemand den
[26:09] Kapitän gesehen hat.
[26:11] Später hört Beff eine Durchsage, in der
[26:13] die Passagiere aufgefordert werden, auf
[26:15] ihre Plätze zu gehen und sich
[26:16] anzuschnallen. Ihr Sitznachbar sagt
[26:19] allerdings, dass er nichts gehört hätte.
[26:21] Telepathisch scheint die Ste BF zu
[26:23] übermitteln, dass sie sich anschnallen
[26:25] solle. Plötzlich reißt ein Teil des
[26:28] Flugzeuges ab und ihr Nachbar und viele
[26:30] andere werden in das Nichts gerissen. Am
[26:33] Ende sagt Jonathan Frakes, dass andere
[26:35] Passagiere neben BEF ganz ähnliche
[26:37] Visionen hatten.
[26:40] Nun war es bei dieser speziellen Folge
[26:41] schon etwas schwerer, einen Ursprung zu
[26:43] finden. Ich fand auf einer Facebookseite
[26:46] und in einem Forum einen möglichen
[26:48] Anhaltspunkt.
[26:50] Diese Seiten sprachen davon, dass der
[26:52] Ursprung der X-Faktor Geschichte Flug
[26:54] 811 der United Airlines wäre. Dieses war
[26:58] ein Flugzeug, das am 24. Februar 1989
[27:02] nah Honolulu durch ein strukturelles
[27:04] Versagen der Frachttür einige Todesopfer
[27:06] zu verzeichnen hatte. Insgesamt neun
[27:09] Personen wurden bei diesem Flug in das
[27:11] Nichts gezogen. Das Flugzeug konnte aber
[27:13] sicher landen. Irgendetwas
[27:16] übernatürliches sucht man bei Flug 811,
[27:19] aber vergebens. Soll das also wirklich
[27:22] der Ursprung sein? Soll X-Faktor einen
[27:24] tragischen, aber völlig erklärbaren Fall
[27:27] einfach ins Mysteriöse umgeschrieben
[27:28] haben? Das wollte ich so einfach nicht
[27:31] stehen lassen. Die bisherigen
[27:33] X-Faktorfolgen, die ich erforscht habe,
[27:35] basierten immer auf einem Fall, der
[27:37] etwas unerklärliches in sich barg. So
[27:40] studierte ich also unzählige
[27:41] Flugzeugunglücke, las in verschiedenen
[27:44] Artikeln und Büchern nach und war
[27:46] haftig. Ich fand einen Fall eines
[27:48] Flugzeugunglückes, der etwas
[27:49] Unerklärliches beinhaltet und meiner
[27:52] Meinung nach viel besser zu der
[27:53] X-Faktorfolge Engel passt.
[27:56] Und zwar handelt es sich dabei um den
[27:58] Flug 401, bei dem am 29. Dezember 1972
[28:03] die Whisperliner Nummer 310 der Eastern
[28:06] Airlines durch eine technische
[28:07] Fehlfunktion über den Everglades
[28:09] abstürzte.
[28:11] Von den 176 an bordbefindlichen Personen
[28:14] starben insgesamt 99 Personen, darunter
[28:17] auch der Flugkapitän Bob Loft sowie der
[28:19] Flugingenieur und zweite Offizier Don
[28:22] Repo. Einige Zeit nach dem Unglück
[28:25] unterhielt sich der amerikanische
[28:26] Journalist John Fuller auf einem
[28:28] Scandinavian Airlines Flug mit einer
[28:30] Stewardes.
[28:32] Sie erzählte ihm, dass unter dem
[28:33] Personal aller Fluglinien das Gerücht
[28:36] kursierte, die Eastern Airlines Flüge
[28:38] wurden von Geistern geplagt.
[28:40] Fer wunderte sich und scherzte, warum
[28:43] Geister sich auf eine einzige Fluglinie
[28:44] beschränken sollten. Er selbst war von
[28:47] eher rationaler Natur und ging davon
[28:49] aus, dass die ganze Sache nur
[28:51] aufgebauscht worden war. Die Antwort des
[28:53] Steuardes ließ ihn allerdings nie wieder
[28:55] ganz los. "Vielleicht bleibt die
[28:58] Geschichte immer gleich, weil sie
[28:59] tatsächlich passiert", sagte sie.
[29:02] Allerdings arbeitete Fuller zu dieser
[29:04] Zeit an einer anderen Geschichte, einem
[29:06] beinah Atomunfall nah Detroit und
[29:08] verbandte die Eastern Airlines Geister
[29:10] vorübergehend in sein Unterbewusstsein.
[29:13] Ein Jahr später flog er mit den Eastern
[29:15] Airlines von San Juan nach New York. Er
[29:19] erinnerte sich wieder an das Gespräch
[29:20] und fragte die Stewardes im Scherz, ob
[29:22] sich die Geister bereits verabschiedet
[29:24] hätten. Die Reaktion der jungenfrau fiel
[29:27] unerwartet heftig aus.
[29:29] Das ist gar nicht lustig, erwiderte sie.
[29:31] Mir sind sie auch begegnet.
[29:34] Foler entschuldigte sich. Dann begann er
[29:37] behutsam, aber doch sehr hartnäckig nach
[29:39] Einzelheiten zu fragen. Er stieß
[29:42] zunächst auf wenig Bereitschaft, denn
[29:43] die Stees gehörte, wie sie später
[29:45] erzählte, zu einer großen Zahl von
[29:47] Eastern Airlines Mitarbeitern, die sich
[29:49] mit Meldungen über Geister nur Ärger
[29:51] eingehandelt hatten. Einschließlich von
[29:53] der Chefetage angeordnete Besuche bei
[29:56] einem Psychiater.
[29:57] Nachdem John Fuller, der Jungfrau alles
[29:59] Wissenswerte entlockt hatte, beschloss
[30:01] er weiterzugraben.
[30:03] Er begann nun sehr beharlich
[30:05] nachzuforschen.
[30:06] Was er dabei herausfand, war in der Tat
[30:09] eines der größten Mysterien der
[30:10] Luftfortgeschichte und unglaublich
[30:12] genug, dass er es in dem Buch The Ghosts
[30:14] of Fly 401 zusammenfasste.
[30:18] Wie er darin ausführt, schien es
[30:20] erwiesen, dass tote
[30:21] Mannschaftsmitglieder des Wisponliners
[30:23] Nummer 310 regelmäßig in Maschinen des
[30:25] gleichen Typs erschienen. Zeugen unter
[30:28] dem Personal und den Passagieren gab es
[30:30] massenweise.
[30:32] Alle von ihnen waren absolut
[30:33] glaubwürdig.
[30:35] Viele verfügten über jahrelange
[30:36] Flugerfahrung und präzise
[30:38] Beobachtungsgabe.
[30:40] Die Schilderungen deckten sich stets
[30:41] exakt, auch wenn sie von Personen
[30:43] abgegeben wurden, die nachweislich
[30:45] keinen Kontakt miteinander hatten. Das
[30:47] betraf auch seltsame Begleitumstände wie
[30:50] das extreme herabsenden der Temperatur
[30:52] während der Erscheinung.
[30:54] Jeder rationale Erklärungsversuch
[30:55] zerschellte aber endgültig an der
[30:57] Tatsache, dass viele Beschreibungen
[30:59] Details enthielten, die der
[31:00] Öffentlichkeit unbekannt waren, sowie
[31:02] daran, dass Zeugen Bob Loft und Don Repo
[31:05] hinterher auf Fotos mit vielen Personen
[31:07] identifizieren konnten, obwohl ihnen die
[31:09] beiden Offiziere völlig unbekannt waren.
[31:12] Auch hörten unzählige Passagiere
[31:14] Lautsprecher durchsagen, indem sie von
[31:16] einer männlichen Stimme aufgefordert
[31:18] wurden, die Gurte zu schließen. Doch
[31:20] kein Mitglied der Besatzung hatte solche
[31:21] Durchsagen gemacht.
[31:23] Bei einer Routineuntersuchung sah
[31:25] beispielsweise ein Ingenieur einen
[31:27] Offizier in Uniform und konnte ihn
[31:29] eindeutig als Don Repo identifizieren.
[31:32] Ein weiteres Beispiel ist ein seltsames
[31:34] Ereignis in der Whisperliner Nummer 318.
[31:38] Eine Passagierin saß neben einem Mann,
[31:40] der äußerst blass und krank aussah.
[31:43] Dieser Mann sprach kein Wort und wirkte
[31:45] sehr abwesend. Weil die Passagierin
[31:48] besorgt war, dass dem Mann etwas
[31:50] passieren könnte, rief sie eines
[31:51] Steordes.
[31:53] Unter den Augen vieler Zeugen verschwand
[31:55] der Mann plötzlich spurlos. Als der Frau
[31:57] später Fotos von verschiedenen
[31:59] Flugoffizieren gezeigt wurden, konnte
[32:01] sie den Mann zweifelsfrei als Don Repo
[32:03] identifizieren.
[32:05] Auch alle anderen befragten Fluggäste
[32:06] konnten das. Es gibt noch unzählig viele
[32:10] Ereignisse, bei denen sich solche
[32:11] unerklärlichen Dinge ereigneten, die
[32:13] John Fuller alle in seinem Buch
[32:15] niederschrieb. Aber es würde jetzt jeden
[32:17] Rahmen dieses Videos sprengen, sie alle
[32:19] zu erzählen. Um nun zum Ende der
[32:21] Geistererscheinung zu kommen, noch
[32:23] verwertbare Teile der Whispern Liner
[32:25] Nummer 310 wurden nach dem Unglück von
[32:28] Flug 401 in neue Flugzeuge eingebaut.
[32:31] Da die Geistererscheinung immer mehr auf
[32:33] Ängste und Panik in der Bevölkerung
[32:35] stießen, entschied man sich bei Eastern
[32:37] Airlines zu einem drastischen Schritt.
[32:39] Man ließ die Teile der Whispernliner
[32:41] Nummer 31 wieder ausbauen und schrottete
[32:43] sie nach und nach. Und offensichtlich
[32:46] hatte das Erfolg, denn ab Ende des
[32:49] Jahres 1974 ließen die
[32:51] Geistererscheinungen nach, bis sie
[32:53] schließlich ganz aufhörten. Und dieses
[32:55] ganze Mysterium um Flug 401 passt meiner
[32:58] Meinung nach viel besser zu der X-Faktor
[33:01] Folge Engel als Flug 811. Ich bin also
[33:05] ziemlich zuversichtlich, daß wir damit
[33:07] den wirklichen Ursprung zu dieser
[33:08] X-Faktorgeschichte gefunden haben. Und
[33:11] damit hätten wir auch erneut eine
[33:13] X-Faktorgeschichte gefunden, die auf
[33:15] einem wirklich unerklärlichen Fall
[33:16] basiert.
[33:18] Und dies war mein Video zu der X-Faktor
[33:20] Folge Engel. Ich hoffe, es hat euch
[33:23] gefallen. Ich wünsche euch noch einen
[33:25] schönen Tag, einen schönen Abend, eine
[33:27] schöne Woche, was auch immer. Euer Krone
[33:30] SK. Bis zum nächsten Mal.
[33:34] [Musik]
[33:45] Einen wunderschönen
[33:47] hier ist Kron SK und ich heiße euch
[33:49] herzlich willkommen zu Kronfaktor,
[33:52] jenes Format, indem ich die
[33:53] Warngeschichten hinter den von X-Faktor
[33:56] das Unfassbare als wahr angegebenen
[33:58] Geschichten suche und bisher auch
[34:00] ziemlich gut finde. Die Kerngeschichten
[34:03] hinter den von X-Faktor als
[34:04] wahrgenannten Geschichten zu erfahren
[34:06] ist ein verständlicher Wunsch, den auch
[34:08] ich seit langer Zeit hge und deshalb
[34:10] beschlossen habe, eben diese zu suchen.
[34:13] Dies ist ein Unterfang, für welches das
[34:15] Internet längst nicht mehr ausreichend
[34:17] ist. Diverse Bücher und Artikel sprachen
[34:20] weit vor X-Faktor bereits über die
[34:22] Fälle, die die Serie später jeweils als
[34:24] Vorbilder nahm. Und heute gehen wir auf
[34:27] einen ziemlich bekannten Fall ein. Und
[34:29] zwar geht es um die X-Faktorfolge Lobet
[34:32] den Herrn, die in der achten Folge der
[34:33] zweiten Staffel vorkam. In der Folge
[34:36] geht es darum, dass Schwester Loise, die
[34:38] Leiterin eines Kirchenkors, ihre
[34:40] Chormitglieder zu stetiger Pünktlichkeit
[34:42] bei den Proben anhält. Pünktlich sein
[34:45] spart Ärger ein, ist dabei ihr
[34:46] Leidmotiv.
[34:48] Eines schönen Tages kommen alle
[34:49] Mitglieder des Chores, einschließlich
[34:51] Schwester Louise durch verschiedene
[34:53] Probleme wie ein nicht anspringendes
[34:55] Auto oder eine stehenebliebene Uhr zu
[34:57] spät zu ihrem Termin in der Kirche und
[35:00] das rettet deren Leben. Denn kurz vorher
[35:02] gab es eine Explosion in der Kirche und
[35:05] wären die Chormitglieder pünktlich
[35:06] gewesen, so wären sie vermutlich alle
[35:08] bei dieser Explosion ums Leben gekommen.
[35:11] Die Folge endet mit den Worten: "Gelobt
[35:14] sei der Herr
[35:16] so viel zurfolge selbst.
[35:18] Aber so viel Glück kann doch keine ganze
[35:20] Gruppe von Leuten haben. Bestimmt war
[35:23] doch X-Faktor hier etwas zu kreativ in
[35:25] der Federführung, oder? Nein, im
[35:29] Gegenteil, X-Faktor hat die wirkliche
[35:32] Geschichte bzw. den wirklich
[35:34] dokumentierten Fall sogar noch etwas
[35:35] abgemildert, denn in Wahrheit waren es
[35:38] nicht wie in der Folge nur fünf Leute,
[35:40] denen das passierte. Aber beginnen wir
[35:42] von vorn. Die Chorübung in der Westside
[35:45] Babist Church in Beatrice in Nepraska
[35:48] begann immer am Mittwoch, pünktlich um
[35:50] 19:20.
[35:52] Der Chorleiter und seine Frau legten
[35:54] dabei besonderen Wert auf die
[35:56] Pünktlichkeit all ihrer Chormitglieder.
[35:59] So sollte der Chor auch am Mittwoch dem
[36:01] 1. März 1950 pünktlich um 19:20 Uhr in
[36:04] der Kirche zusammenkommen. Doch das
[36:07] passierte nicht. Ausnahmslos jedes
[36:09] Chormitglied, so auch der Leiter und
[36:11] seine Frau, kam an diesem Abend zu spät
[36:13] bei der Kirche an. Zwei Frauen hatten
[36:16] beispielsweise Probleme mit ihren Autos.
[36:19] Bei anderen Chormitgliedern ging auf
[36:20] einmal ihre jeweilige Kleidung kaputt
[36:23] und sie mussten sich umziehen. Ein
[36:25] Mitglied vergaß die Zeit, weil er sich
[36:27] seine Lieblingsradiosendung anhörte.
[36:30] Zwei andere Chormitglieder schliefen ein
[36:32] und wachten zu spät wieder auf. Wieder
[36:35] andere konnten sich nicht erklären,
[36:36] warum sie zu spät kam. Sie waren einfach
[36:39] zu spät. Hinzugefügt sei an dieser
[36:41] Stelle übrigens, dass niemand aus dem
[36:43] Chor es zu einer anderen Zeit wagte, zu
[36:45] spät zu den Proben zu kommen, besonders
[36:47] nicht aus Nachlässigkeit.
[36:49] Die Westside Babist Church erlitt an
[36:52] diesem Tag um 19:25 Uhr eine Explosion,
[36:55] die nicht nur die Kirche zerstörte,
[36:56] sondern auch nahliegende Geschäfte. Um
[36:59] etwa 19:35 Uhr kamen die ersten
[37:01] Mitglieder des Kours bei der Kirche an,
[37:03] 15 Minuten nach dem eigentlichen
[37:05] Probebeginn und 10 Minuten nach der
[37:07] Explosion. Und der Chor, der an diesem
[37:10] Abend zu spät kam, war um einiges größer
[37:12] als in der Adaption von X-Faktor. Es ist
[37:15] ziemlich selbstverständlich, dass die
[37:17] Chormitglieder überzeugt davon waren,
[37:19] dass ihr gemeinsames zu spät kommen kein
[37:20] Zufall gewesen sein kann, sondern der
[37:22] Schutz Gottes. Und wahrhaftig, der Chor
[37:26] hatte um die 20 Mitglieder. Die
[37:28] Wahrscheinlichkeit, dass sie alle so
[37:29] stark zu spät kommen und das erstmalig,
[37:32] dass sie diese Explosionen überleben
[37:33] konnten, ist so verschwindend gering,
[37:35] dass man wirklich davon ausgehen kann,
[37:37] dass sie alle von irgendetwas beschützt
[37:39] wurden.
[37:41] Und das ist die wahre Geschichte hinter
[37:43] der X-Faktor Folge Lob.
[37:46] Und obwohl ich die Folge selbst nie als
[37:48] sonderlich interessant empfand, sehe ich
[37:49] sie jetzt mit etwas anderen Augen und
[37:51] finde sie mittlerweile wirklich
[37:53] beeindruckend, seit ich den echten
[37:54] Ursprung kenne. Und das war dieses Video
[37:58] zu Lobet den Herrn. Ich hoffe, dieses
[38:01] Video hat euch gefallen und wir sehen
[38:03] uns beim nächsten Video wieder. Ich
[38:05] wünsche euch noch einen schönen Tag,
[38:06] einen schönen Abend, eine schöne Woche,
[38:08] was auch immer. Euer Krone SK. Bis zum
[38:11] nächsten Mal.
[38:25] Einen wunderschönen.
[38:27] Hier ist Krone SK und ich heiße euch
[38:29] herzlich willkommen zu Kronfaktor.
[38:33] In diesem Format suche ich die wahren
[38:34] Geschichten hinter den als wahr
[38:36] angegebenen Geschichten von X-Faktor das
[38:39] Unfassbare.
[38:40] Man kann also sagen, dass wir hier die
[38:42] Ursprünge der X-Faktor folgen, die als
[38:44] wahr angegeben werden, suchen und auch
[38:47] finden. Und heute geht es um die
[38:49] X-Faktorfolge Der Fluch des
[38:51] Herrenhauses, im Original The Curse of
[38:54] Hampton Manner. In der Folge verkauft
[38:57] die sehr erfolgreiche Immobilienmlerin
[38:59] Beth Conklin, einen jungen Ehepaar, die
[39:01] Villa Hampton Manner, auf der ein Fluch
[39:04] lasten soll, wovon das Ehepaar aber
[39:06] nichts weiß.
[39:07] Die Auswirkungen des Fluches treffen das
[39:09] Paar schnell und effektiv.
[39:12] Eines Tages sitzt Donel. Der Mann, der
[39:14] das Haus mit seiner Frau von B gekauft
[39:16] hat bei Bev im Büro, sieht absolut
[39:18] fertig aus und scheint am Ende seiner
[39:20] Kräfte zu sein. Er erzählt, dass sein
[39:23] Leben ruiniert wäre, seit er in diesem
[39:25] Haus wohne. Er sagt, er hätte sein Geld,
[39:28] seine Freunde und seine Frau verloren
[39:30] und hätte dauer blutende Geschwüer an
[39:32] den Zähen. Beff, die nicht an Flüche
[39:35] glaubt, kauft das Haus zu einem
[39:36] Sportpreis selbst zurück und Mr. Merkel
[39:39] ist den Fluch los.
[39:40] Am Abend sitzt Beff in der Badewanne,
[39:43] telefoniert mit ihrer Assistentin Gina
[39:45] und macht sich über den Aberglauben von
[39:47] Mr. Mackel lustig. In dem Moment schlägt
[39:50] ein Blitz ein, wandert direkt durch die
[39:52] Leitung und gibt Beff einen tödlichen
[39:54] Stromschlag.
[39:56] Doch kann so etwas wirklich passiert
[39:58] sein? Gibt es wirklich ein Haus, in dem
[40:01] die Besitzer der Art von Pech verfolgt
[40:03] sind? An welchem Ursprung hat sich die
[40:05] Serie hierbei orientiert?
[40:08] Die Antwort gibt Moderator Jonathan
[40:10] Frakes kurz nach der Folge im Prinzip
[40:12] bereits selbst. Er sagt, dass es das
[40:15] Haus wirklich gäbe und erzählt die
[40:16] Geschichte von Harry und Leona Helmsley.
[40:20] Dies hat damals etwas verwirrt, denn
[40:22] außerhalb der Vereinigten Staaten kannte
[40:23] man diese Personen so gut wie überhaupt
[40:25] nicht. Einen Fall wie den von Beff
[40:28] konnte ich beim besten Willen nirgendwo
[40:30] finden. Aber es stimmt trotzdem, das
[40:32] Haus gibt es. Und gibt es da auch einen
[40:35] Fluch?
[40:37] finden wir es heraus.
[40:39] Das Herrenhaus, auf dem dieser Fluch
[40:41] lasten soll, heißt in Wahrheit Danellen
[40:44] Hall und steht in Greenrichge
[40:45] Conneticut.
[40:47] Es wurde im Jahre 1918 von Daniel Cray
[40:50] Reed für seine Tochter gebaut. Diese
[40:53] lebte dann auch dort und hatte nie
[40:54] Anzeichen eines Fluches erlebt oder
[40:56] diese zumindest nicht nach außen
[40:58] getragen. 1950 wurde dieses Haus
[41:01] verkauft. Es ging an den
[41:03] großindustriellen Lauring Rashburnm.
[41:07] Ab diesem Moment begann für Rashburn das
[41:09] Unglück. Innerhalb von 13 Jahren verlor
[41:12] er sein gesamtes Geld und auch seine
[41:14] Freunde ließen ihn allein zurück. Das
[41:16] Haus wurde also erneut verkauft. Es
[41:19] folgten drei weitere Besitzer. Zwei von
[41:22] ihnen erlebten ab dem Moment ebenfalls
[41:24] einen kompletten Ruin. Einzig die dritte
[41:27] Besitzerin entging eventuell in schweren
[41:29] Folgen, da sieh nur sehr kurz besaß.
[41:33] 1983 erwarben dann die extremreichen
[41:35] Hotelliers Harry und Leona Helmsley das
[41:38] Herrenhaus. Besonders Leona galt als
[41:41] sehr bösartig und intrigant. Auch sie
[41:44] wurde von dem Fluch getroffen, denn ihre
[41:46] sehr gut inszenierten und verdeckten
[41:48] Steuerhinterziehung, die sie gemeinsam
[41:50] mit ihrem Mann vollführte, kam ans
[41:52] Tageslicht. Die beiden verloren dadurch
[41:55] eine Menge Geld und mussten vor Gericht.
[41:57] Doch trotzdem lebten sie weiterhin in
[41:59] Donellenhall.
[42:01] und obwohl ihr Kapital stark geschmälert
[42:03] war, waren sie trotzdem nicht arm. Von
[42:06] Milliarden Summen blieben ihn trotzdem
[42:07] noch viele Millionen.
[42:09] Wer übrigens sein Glück unbedingt
[42:11] herausfordern will, kann dieses Haus
[42:13] meines Wissens nach für schlappe 125
[42:16] Millionen Dollar erwerben. Das Herrnhaus
[42:19] scheint weiterhin im Besitz der Herms zu
[42:20] sein, doch sie wollten es zumindest 2009
[42:23] mit einer großen Rabattaktion von 50
[42:25] Millionen Dollar verkaufen.
[42:27] Also, wer es gern haben möchte, jetzt
[42:29] ist die Gelegenheit.
[42:32] Das war auf jeden Fall die
[42:33] Hintergrundgeschichte zu der X-Faktor
[42:35] Folge Der Fluch des Herrenhauses.
[42:38] Über jemanden, der wegen dem Fluch
[42:39] gestorben wäre, fand ich nichts, aber
[42:41] die finanziellen Unglücke mehrerer
[42:43] Personen sind zumindest auffällig. Ob es
[42:46] sich dabei wirklich um einen Fluch
[42:47] handelt oder doch nur um reine Zufälle,
[42:50] muß jeder für sich selbst entscheiden.
[42:52] Ich hoffe, euch hat dieses Video
[42:54] gefallen. Wie bereits gesagt, ab der
[42:57] nächsten Folge ändert sich der Aufbau
[42:58] etwas und es gibt ein neues Kronfaktor
[43:01] spezifisches Intro. Und wenn ihr es noch
[43:04] nicht getan habt, dann könnt ihr jetzt
[43:06] rechts oben bei dem kleinen I über die
[43:08] nächste Folge abstimmen. Ich wünsche
[43:10] euch noch einen schönen Tag, einen
[43:11] schönen Abend, eine schöne Woche, was
[43:13] auch immer. Euer Krone SK. Bis zum
[43:16] nächsten Mal.
[43:18] [Musik]
[43:31] Die Realität ist nur schwer zu
[43:33] beschreiben. Ist alles, was wir um uns
[43:36] herum sehen, wirklich echt? Oder sieht
[43:38] es in Wahrheit vielleicht völlig anders
[43:40] aus? Wir Menschen können die Welt nur
[43:43] durch unsere eigenen Augen sehen. Eine
[43:45] Fliege z.B. sieht die Welt wiederum
[43:48] völlig anders. Doch welche Sicht der
[43:50] Welt ist denn nun die wirklich reale?
[43:53] unsere Sicht oder die der Fliege. Um zu
[43:56] sehen, wie ungenau die Wahrnehmung der
[43:58] Wirklichkeit sein kann, betrachtet
[43:59] einmal dieses Bild.
[44:03] Was könnt ihr dort erkennen? Es ist ein
[44:05] Bild, das viele Quadrate zeigt, deren
[44:08] Linien zumindest an den Rändern parallel
[44:10] zueinander verlaufen. Doch in der Mitte
[44:13] werden die Linien plötzlich wellenförmig
[44:15] und verlaufen überhaupt nicht mehr
[44:16] parallel zueinander. Alles wirkt schräg
[44:19] und ungerade. Doch ist es das wirklich?
[44:23] Betrachtet das Bild einmal genauer. Beim
[44:25] genauen Hinsehen werdet ihr feststellen,
[44:27] dass auch die Linien in der Mitte völlig
[44:29] gerade sind und weiterhin parallel
[44:31] zueinander verlaufen. Durch die kleinen
[44:34] Quadrate in den etwas größeren erliegt
[44:36] man einer optischen Täuschung.
[44:38] So ist es auch mit X-Faktor das
[44:40] Unfassbare.
[44:42] Auf den ersten Blick wirken die Folgen
[44:44] so, als wären sie allamt den Fantasien
[44:46] verschiedener Autoren entsprungen. Doch
[44:48] wird bei vielen Folgen gesagt, dass sie
[44:50] auf einer wahren Begebenheit beruhen.
[44:53] Und mit dem Blick auf eine bizarre
[44:54] Realität begeben wir uns zusammen auf
[44:57] die Suche nach den wahren Ursprüngen der
[44:59] X-Faktor Folgen. Ihr werdet dabei ebenso
[45:02] wie ich feststellen können, dass es
[45:04] Dinge auf dieser Welt gibt, die
[45:05] unfassbar scheinen und es oftmals auch
[45:08] sind.
[45:12] Doch kurz darauf erfährt Corsin, dass
[45:14] die junge Frau nicht krank war, sondern
[45:16] niglich an Liebeskummerl.
[45:18] Von Schuldgefühlen übermannt malte ein
[45:20] letztes Portrait von sich selbst.
[45:24] Wenig später wird der Tod neben seinem
[45:26] Selbstporträt gefunden.
[45:30] Eine sehr tragische Geschichte, die uns
[45:32] X-Faktor hier erzählt. In den bisherigen
[45:35] Folgen von Kronfaktor konnten wir
[45:37] bereits herausfinden, dass X-Faktor sich
[45:39] wahrhaftig immer auf echte Fälle
[45:41] bezieht, die auch wirklich etwas
[45:43] Mysteriöses in sich bergen. Manchmal ist
[45:45] es sehr nah an der Geschichte und
[45:47] manchmal hat es einen Ursprung, der nur
[45:49] sehr entfernt an die Folge erinnert,
[45:51] aber doch mysteriös ist.
[45:53] Doch diese hier ist doch dermaßen
[45:55] absonderlich, daß doch sicherlich sehr
[45:57] viel dazu gedichtet wurde. So etwas kann
[46:00] es doch nicht wirklich gegeben haben,
[46:02] oder? Doch hat es.
[46:05] Die wahre Geschichte, auf die X-Faktor
[46:07] sich hierbei bezieht, würde man kaum
[46:09] glauben können, wäre sie nicht mehrfach
[46:11] und glaubwürdig dokumentiert und bezeugt
[46:13] worden.
[46:26] Alles begann im Jahre 1907 in Paris.
[46:30] In diesem Jahr begann der wenig bekannte
[46:32] Künstler Andre Marceline Aufträge für
[46:35] Portraits anzunehmen und diese von
[46:37] verschiedenen Personen anzufertigen.
[46:40] Den ersten Portraitftrag, den er bekam,
[46:42] war von einem reichen französischen
[46:44] Filmemacher. Zwei Tage, nachdem das
[46:46] Portrait fertig gestellt war, starb der
[46:48] Filmemacher unter mysteriösen Umständen
[46:51] und ohne eine medizinisch feststellbare
[46:53] Ursache. Auch dem nächsten porträtierten
[46:56] ging es nicht anders. Auch er starb zwei
[46:59] Tage nach der Fertigstellung seines
[47:01] Portraits.
[47:02] Marceline beschloß daraufhin, keine
[47:04] lebenden Personen mehr zu malen, was er
[47:06] auch eine Zeit lang beibehielt. Als ihn
[47:09] jedoch ein Kunde im Jahre 1911
[47:11] hartnäckig beträngte, warum er denn kein
[47:13] Portraät von ihm anfertigen wolle,
[47:15] rückte Marceline damit heraus, dass alle
[47:17] seine Kunden unter den seltsamsten
[47:19] Umständen gestorben seien. Dieser Kunde
[47:22] jedoch bestand darauf, trotz dieser
[47:24] bösartigen Gabe des Künstlers, dass
[47:26] dieser ein Portraät von ihm anfertigt.
[47:28] Und Marceline ließ sich letztenendes
[47:30] doch darauf ein. Drei Tage, nachdem das
[47:33] Portrait fertig war, starb der Kunde
[47:35] wiederum ohne erkennbare Todesursache.
[47:39] Im Frühling 1913 feierte Marceline seine
[47:42] Verlobung mit Fran Noel. Sie wollte
[47:46] unbedingt von ihm porträtiert werden,
[47:48] sagte, dass dieser Fluch Schwachsinn sei
[47:50] und drohte ihm sogar mit der Auflösung
[47:51] der Verlobung, wenn er sie nicht male.
[47:54] Völlig in die Ecke gedrängt, willigte er
[47:56] schließlich ein und porträtierte sie.
[47:59] Eine Woche, nachdem er das Portraät
[48:01] begonnen hatte und lange vor der
[48:02] Vollendung starb seine Verlobte an einer
[48:05] nicht feststellbaren Todesursache.
[48:08] Völlig gebrochen von seiner unheimlichen
[48:10] Gabe und dem Tod seiner Verlobten,
[48:12] beging er den wohl obskursten Selbstmord
[48:14] aller Zeiten. Er porträtierte sich
[48:16] selbst. Am 2. Januar 1914, vier Tage
[48:21] nach der Fertigstellung seines
[48:22] Selbstportraits, starb Andre Marceline
[48:25] an einer nicht feststellbaren
[48:26] Todesursache in Paris.
[48:29] Und erschreckenderweise scheint seine
[48:30] dunkle Gabe bis in unsere Zeit wirksam
[48:33] zu sein. Viele Leute, die seine
[48:35] Portraits in unserer Zeit kauften,
[48:37] verstarben ebenfalls unter mysteriösen
[48:40] Umständen. So erwarb beispielsweise ein
[48:43] Geschäftsmann aus Rom ein Portrait von
[48:45] Marceline bei einer Auktion in Mailand.
[48:48] Einen Monat später starb er,
[48:49] Todesursache unklar. Kurz darauf
[48:52] starbine Frau. Wenige Tage später hatte
[48:55] der Sohn einen tödlichen Autounfall.
[48:58] In einem weiteren Fall brannte ein Haus
[49:00] in Turin völlig ab. Die Ursache des
[49:03] Feuers war unklar. Alle vier Bewohner
[49:06] starben und alles im Haus verbrannte,
[49:08] bis auf eines. Ein Portrait, welches
[49:11] Mosselin einst malte.
[49:15] Wie ihr sehen konntet, hat X-Faktor die
[49:18] wahre Geschichte beinah komplett
[49:20] übernommen. Doch die Frage ist, was
[49:22] dieser Künstler wirklich für eine Macht
[49:24] besaß. Pure Geisteskraft ist in diesem
[49:27] Zusammenhang immerhin auszuschließen, da
[49:29] die Portraits sogar bis in unsere Zeit
[49:31] ihre dunkle Macht auszuleben scheinen.
[49:34] Vielleicht ist unsere Suche nach einer
[49:35] Antwort auch vergebens. Trotzdem hat
[49:38] X-Faktor einmal mehr bewiesen, dass
[49:40] hinter der Serie riesige Welten
[49:42] ungelöster Mysterien lauern, die
[49:45] wahrlich unfassbar sind. Euer Krone SK.
[49:53] [Musik]
[50:03] Unsere Realität empfinden viele von uns
[50:06] als etwas Festes, was unveränderlich um
[50:09] uns herum existiert. Doch kann man sich
[50:11] wirklich so sicher sein, dass das
[50:13] Gesehene auch dem Tatsächlichen
[50:15] entspricht? Schaut euch einmal dieses
[50:18] Bild an. Was seht ihr dort? Einige von
[50:22] euch werden jetzt sagen, daß sie
[50:23] natürlich eine alte Frau mit einem
[50:25] Kopftuch sehen. Andere werden sagen,
[50:28] dass dort eindeutig eine junge Frau zu
[50:30] sehen ist, die zur Seite wegschaut. Und
[50:33] für beide Seiten ist ihre Wahrnehmung
[50:35] die Realität.
[50:37] Doch schaut die jeweilige Seite genauer
[50:38] hin, dann wird sie früher oder später
[50:40] auch die andere Seite erkennen. Und
[50:43] beide Seiten haben recht.
[50:45] Und übertragen heißt das, dass es nicht
[50:47] eine absolute Wahrheit gibt, sondern
[50:49] dass verschiedene Perspektiven ein
[50:51] Gesamtbild ergeben, welches sicherlich
[50:53] auch nur ein kleiner Teil des großen und
[50:56] ganzen ist. Auch für die Folgen von
[50:58] X-Faktor gilt, dass sie auf den ersten
[51:00] Blick erscheinen, als wären sie nur der
[51:02] Fantasie der Autoren entsprungen. Doch
[51:05] schaut man genauer hin, dann erkennt man
[51:06] etwas Wahres, etwas echtes, etwas
[51:09] Unerklärliches dahinter.
[51:11] So ist es auch bei unserer heutigen
[51:13] Folge. Die völlig aus der Luft gegriffen
[51:15] zu sein scheint, aber bei genauerer
[51:17] Betrachtung noch unfassbarer wird, als
[51:19] sie ohnehin schon ist.
[51:27] [Musik]
[51:38] Heute beschäftigen wir uns hier bei
[51:39] Kronfaktor mit der X-Faktor Folge das
[51:42] Familiengrab, die in der vierten Folge
[51:44] der ersten Staffel zu sehen war. In
[51:47] dieser Folge ist die junge Ausreiserin
[51:49] Dory bei einem tragischen Verkehrsunfall
[51:51] ums Leben gekommen. So wird sie in der
[51:54] großen Familiengruft beigesetzt.
[51:57] Kurzzeit später stirbt auch die von ihr
[51:59] verhasste Mutter und wird ebenfalls in
[52:01] der Familiengruft untergebracht.
[52:04] Und ab dem Moment beginnen sich seltsame
[52:06] Ereignisse abzuspielen,
[52:08] denn die Gruft wird mehrfach völlig
[52:10] verwüstet vorgefunden und es gibt
[52:12] absolut keine Einbruchsspuren.
[52:14] Die Polizei versucht sogar damit, dass
[52:16] sie Sand im Grab verstreut, um später
[52:19] die Fußabdrücke auswerten zu können.
[52:21] Doch vergeblich.
[52:23] Die Gruft wird wieder verwüstet und es
[52:25] sind trotz dem Sand keine Spuren zu
[52:27] finden. Da der Familienvater nun auf die
[52:30] Idee kommt, dass es der ruhelose Geist
[52:32] der Tochter sein könnte, der nicht in
[52:34] der Nähe der Mutter sein will, die ihre
[52:35] Tochter mehrfach misshandelt hatte,
[52:37] lässt der Vater die Mutter umbetten. Und
[52:40] wahrhaftig enden damit die seltsamen
[52:42] Ereignisse in der Familiengruft.
[52:48] Wir haben also in der Folge Familiengrab
[52:50] einen ruhelosen Geist, der die
[52:52] Familienkruft immer wieder verwüstet,
[52:54] weil er nicht in der Nähe der Mutter
[52:56] sein will. Was menschlich durchaus
[52:58] nachzuvollziehen ist, kann doch als
[53:00] solches nicht wirklich passiert sein.
[53:02] Hat X-Faktor hier vielleicht eine völlig
[53:05] banale Geschichte in eine sehr gruselige
[53:07] und mysteriöse Begebenheit umgewandelt,
[53:09] um den Sinn einer Mystery Serie aufrecht
[53:12] zuerhalten? Oder gibt es vielleicht doch
[53:14] etwas, was der Folge durchaus ähnlich
[53:16] ist?
[53:18] Wahrhaftig, das gibt es. Es gibt eine
[53:21] Begebenheit, die der Folge Familiengrab
[53:23] ziemlich ähnlich ist. Und nicht nur das,
[53:26] sie ist auch überaus mysteriös und
[53:28] seltsam. Deshalb lehnt euch zurück und
[53:31] hört die wahre Geschichte hinter der
[53:33] X-Faktorfolge Familiengrab.
[53:51] In der Karibik gibt es eine Insel, die
[53:53] den Namen Barbados trägt. Dort befindet
[53:56] sich ein aus Stein erbautes Grabmal.
[53:59] Darin befindet sich das Grab einer
[54:01] gewissen Thomas Gottard, die dort am 31.
[54:04] Juli 1807 in einem Holzsak beerdigt
[54:07] wurde. Das Grabmal ging jedoch im Jahre
[54:10] 180 an die Familie Chase über. Diese
[54:14] waren Plantagenbesitzer.
[54:16] Am 22. Februar 180 starb die junge
[54:20] Tochter Mary and Chase und wurde in dem
[54:22] Grab mal beigesetzt. Am 6. Juli 1812
[54:26] starb auch die zweite Tochter Dorkus
[54:28] Chase und wurde ebenfalls dort
[54:30] beigesetzt. Im August 1812 starb dann
[54:33] schließlich auch der Vater und sollte
[54:35] ebenfalls in der Gruft beigesetzt
[54:37] werden. Als diese dann geöffnet wurde,
[54:39] um den Sag des Vaters hereinzubringen,
[54:41] staunten die Trauergäste nicht schlecht,
[54:43] als sie ein erschreckendes Bild zu sehen
[54:45] bekam. Die mehrere Tonnen schweren
[54:48] Bleisärge der Töchter waren von
[54:50] irgendetwas hochkant an die Wände
[54:52] gestellt worden. Der Sag von Thomas Sina
[54:54] Godard hingegen stand noch an seinem
[54:56] Platz und war unangerührt.
[54:59] Natürlich wurde untersucht, ob jemand in
[55:01] das Grab mal eingedrungen war, doch es
[55:02] fand sich nicht die geringste Spur eines
[55:04] Einbruchs.
[55:06] Mehrere Männer trugen den Sag des Vaters
[55:08] hinein, stellten die Särge der Mädchen
[55:10] wieder normal hin und zementierten die
[55:12] Eingangsplatte wieder ein.
[55:14] Vier Jahre später, im September 1816
[55:17] starb dann ein Junge aus der
[55:18] Verwandtschaft der Chases, Samuel Bruer
[55:21] Ames, und wurde ebenfalls in der Gruft
[55:23] beigesetzt.
[55:24] Als die Gruft dann geöffnet wurde, sahen
[55:27] die Leute, dass ich das Phänomen in
[55:28] ähnlicher Form wiederholt hatte. Die
[55:31] Serge standen nicht mehr an den Stellen,
[55:33] wo sie einst abgestellt wurden, sondern
[55:35] quer durch den Raum verteilt mit
[55:37] Ausnahme des Sages von Thomasina Godard.
[55:41] Das Grabmal wurde erneut untersucht und
[55:43] wieder wurde festgestellt, dass es nicht
[55:44] die geringsten Spuren eines Einbruchs
[55:46] gab. Die Särge wurden in die
[55:48] Ursprungsform zurückgestellt, der neue
[55:50] Sark hinzugefügt und das Grabmal wurde
[55:53] erneut verschlossen. Zwei Monate später
[55:56] sollte auch Samuel Bruer Senior in der
[55:58] Gruft beigesetzt werden. Und wieder bot
[56:01] sich dasselbe Bild. Wild verschobene
[56:03] Särge mit Ausnahme des Sages von Thomas
[56:06] Godard. Da der Fall mittlerweile auch
[56:09] außerhalb von Barbados bekannt wurde,
[56:11] schaltete sich schließlich der
[56:12] Gouverneur Lord Comberm persönlich ein.
[56:15] Als die nächste Person am 7. Juli 1819
[56:18] in der Gruft bestattet werden sollte,
[56:20] waren die Särge wiederum verschoben
[56:22] worden. Der Gouverneur ließ die Gruft
[56:25] auf lockere Steine und geheime Eingänge
[56:27] untersuchen, wobei jedoch nichts
[56:28] gefunden wurde. So ließ er um die Särge
[56:31] herum Sand ausstreuen, um mögliche
[56:33] Fußspuren oder Eindringendes Flutwasser
[56:36] erkennbar machen zu können. Am 18. April
[56:39] 1820 ließ er die Gruft wieder öffnen und
[56:41] musste feststellen, dass die Särge
[56:43] erneut verschoben waren, aber es in dem
[56:45] verstreuten Sand keinerlei Spuren gab.
[56:48] Da man von einem übernatürlichen
[56:49] Ursprung ausging, ordnete der Gouverneur
[56:52] an, die Särge auf den nah gelegenen
[56:54] Friedhof zu bringen und sie dort zu
[56:55] begraben. Die Gruft wurde stillgelegt
[56:58] und das bis heute.
[57:03] Und das war die wahre Geschichte hinter
[57:05] der X-Faktorfolge Familiengrab.
[57:08] Interessanterweise hatte ich über die
[57:10] Wandersärge bereits ein Video gemacht,
[57:12] was aber nicht unbedingt sonderlich
[57:13] ausführlich war. Über die Wandersärge
[57:16] von Barbados werde ich noch ein
[57:18] ausführliches extra Video machen.
[57:20] Jedenfalls beweist sich einmal mehr,
[57:22] dass X-Faktor sich an Ereignissen
[57:24] orientiert hat, die wirklich ein
[57:26] tieferes Mysterium in sich bergen, die
[57:28] bis heute für uns unerklärlich und
[57:30] unfassbar sind. Ich würde mich über
[57:33] einen Daumen nach oben für dieses Video
[57:34] sehr freuen und natürlich auch über ein
[57:36] Abo, falls ihr es noch nicht getan habt.
[57:39] Ich wünsche euch noch einen gediegenen
[57:41] Tag, Abend oder was auch immer. Euer
[57:44] Krone SK.
[58:00] Einen wunderschön.
[58:02] Hier ist Krone SK und ich heiße euch
[58:04] herzlich willkommen zu Kronfaktor, jenem
[58:07] Format, indem ich die Warnfälle hinter
[58:09] den von X-Faktor das Unfassbare als wahr
[58:12] angegebenen Geschichten herausfinde und
[58:14] zugänglich mache. Da X-Faktor dazu
[58:17] neigte, nur sehr wage Angaben über den
[58:20] Ursprung bzw. We den Handlungsort der
[58:22] Warnengeschichte zu machen und diese
[58:24] Angabe bei manchen von ihnen sogar
[58:26] komplett weglässt, ist es nicht immer
[58:27] ganz einfach herauszufinden, auf welchem
[58:30] wahren Kern manch eine Geschichte
[58:32] basiert. Und während es bei manchen
[58:34] Geschichten recht eindeutig ist, weil
[58:36] der wahre Fall beinah eins zu eins
[58:38] übernommen wurde, ist es bei anderen
[58:40] Geschichten so, dass sie nur einzelne
[58:42] Elemente des Warnfalls in sich tragen
[58:44] und der Rest komplett verändert wurde.
[58:47] Heute geht es jedenfalls um die X-Faktor
[58:50] Geschichte. Als ich die Folge gerade
[58:51] beschrieben habe, fiel mir auf, dass ich
[58:53] sie früher nie sonderlich beeindruckend
[58:55] fand. Erst jetzt, wo ich genauer darüber
[58:58] nachdenke, merke ich, dass sie doch
[59:00] ziemlich außergewöhnlich ist. Liegt es
[59:03] vielleicht daran, daß ich schon weiß,
[59:05] was der wahre Fall dahinter ist?
[59:07] Sicherlich auch. Vielleicht geht es euch
[59:09] gleich genauso. Doch wie soll diese
[59:12] Geschichte auf einem echten Fall
[59:13] basieren? Ich meine, wenn es genauso
[59:16] war, wie kann man dann von einem
[59:18] unsichtbaren sprechen, der Katastrophen
[59:20] vorhersagen konnte? Immerhin hätte ihn
[59:22] dann ja niemand sehen können. Und was
[59:25] dann bliebe, wäre ein Mädchen mit
[59:26] hellseherischen Fähigkeiten. Doch war es
[59:29] so. hat X-Faktor solch einen Fall nur
[59:32] schön ausgeschmückt?
[59:34] Tatsache ist, dass die wahre
[59:36] Hintergrundgeschichte nicht gerade
[59:37] einfach zu finden war. Das ging sogar
[59:40] soweit, daß ich nicht sicher gewesen
[59:42] wäre, ob es wirklich der Ursprung zur
[59:44] Folge sein könnte, wenn es nicht
[59:45] deutliche Überschneidung, direkte
[59:47] Parallelen und eventuell zwei
[59:50] Anspielungen in der Folge gäbe, so diese
[59:52] Anspielung denn beabsichtigt waren. Aber
[59:54] um euch jetzt nicht länger auf die
[59:56] Folter zu spannen, hier ist der wahre
[59:58] Fall, auf den sich die X-Faktorfolge der
[60:00] unsichtbare Freund sehr wahrscheinlich
[60:03] bezieht.
[60:16] Der Fall dreht sich um ein achtjähriges
[60:18] Mädchen mit dem Namen Nicole Hart aus
[60:20] Melbourne in Australien. Sie bekam 1987
[60:25] von ihren Eltern eine ganz gewöhnliche
[60:27] Stoffpuppe geschenkt, die von ihr den
[60:29] Namen Maggie bekam. Zunächst passierte
[60:32] nichts ungewöhnliches. Doch eines Tages
[60:34] sagte Nicole plötzlich zu ihrer Mutter,
[60:36] dass Magie ihr gesagt hätte, dass Jinx,
[60:39] der Familienkater, sterben müsse. Am
[60:42] selben Abend wurde der Kater von einem
[60:44] Auto überfahren und starb.
[60:46] Nicools Vater Renhart sagte in einem
[60:49] späteren Interview dazu: "Meine Frau und
[60:52] ich haben zuerst geglaubt, Nicole hat
[60:54] sich das aus den Fingern gesogen. Dann
[60:56] haben wir die Stimme selbst gehört. Wir
[60:59] sind wie vor den Kopf geschlagen. Es ist
[61:01] ein Rätsel."
[61:03] Doch damit sollte die Geschichte nicht
[61:05] enden. Die Puppe machte weiterhin
[61:07] schockierend präzise Vorhersagen und
[61:09] keine davon prophezeite etwas Gutes. So
[61:13] sagte die Puppe zeitgenau den Tod des
[61:15] Nachbarn voraus. Auch konnte sie drei
[61:17] Autounfälle von Bekannten genau
[61:19] vorhersagen und auch, dass Großmutter
[61:22] Hart an Krebs erkrankt war, bevor diese
[61:24] es überhaupt selbst wußte.
[61:27] Diese und andere Vorhersagen sind bis
[61:29] heute für Forscher unerklärlich
[61:32] und auch andere Personen, die im Hause
[61:34] Har zu Besuch waren, sagten aus, dass
[61:36] sie die seltsame Stimme der Puppe gehört
[61:38] hätten. Vater Wens Hart sagte in seinem
[61:41] Interview als abschließenden Satz: "Das
[61:44] Seltsame ist, dass die Puppe nie etwas
[61:46] Positives ankündigt. Alle Botschaften
[61:49] beziehen sich auf ein drohendes Unheil,
[61:51] das dann auch eintritt. Es ist mehr als
[61:54] deprimierend.
[61:56] Wir können nicht mehr viele solcher
[61:57] Unheilsmeldung verkraften.
[62:00] Ob Nicole die Puppe Maggie bis heute
[62:02] noch hat, konnte ich leider nicht
[62:04] herausfinden.
[62:05] Dieser Fall geschah in einer Zeit, in
[62:07] der die Medien noch offener gegenüber
[62:09] paranormalen Ereignissen waren, als sie
[62:11] es heute sind, weshalb der Fall
[62:13] insgesamt gut dokumentiert wurde.
[62:16] Andererseits hat es doch ein wenig Zeit
[62:17] gekostet entsprechende Quellen zu
[62:19] finden, da das Internet viel eher
[62:21] Informationen über Puppen wie Annabelle
[62:24] oder Robert the Doll ausspuckt.
[62:26] Auf jeden Fall war dies die wahre
[62:28] Geschichte hinter der X-Faktor Folge der
[62:31] unsichtbare Freund. Habt ihr die
[62:33] Anspielung der Folge auf die echte
[62:35] Geschichte gefunden?
[62:37] Einerseits heißt der unsichtbare Freund
[62:39] in der X-Faktorfolge Sydney. Da der
[62:42] wahre Fall in Australien spielt, könnte
[62:44] dies durchaus eine Anspielung sein.
[62:46] Andererseits heißt die Mutter in der
[62:48] Folge Maggie, also genauso wie die Puppe
[62:51] in dem echten Fall. Zumindest dieser
[62:54] Punkt scheint mir kein Zufall zu sein,
[62:55] weshalb ich mir schon sicher bin, dass
[62:57] es sich dabei tatsächlich um die Vorlage
[62:59] für die X-Faktorfolge handelte.
[63:02] Natürlich lässt sich das manchmal nicht
[63:04] mit absoluter Sicherheit sagen, daß die
[63:06] Autoren von X-Faktor sich nie geäußert
[63:08] haben. Aber bei diesen und bei den
[63:10] letzten Chronfaktor Videos bin ich mir
[63:12] schon sicher und ich merke jetzt gerade,
[63:15] dass dieses Video ziemlich kurz ist,
[63:17] aber leider lässt sich nicht großartig
[63:19] mehr dazu sagen. Viel mehr Informationen
[63:22] geben weder die Bücher noch das Internet
[63:24] darüber Preis. Und doch hoffe ich, dass
[63:27] euch dieses Video gefallen hat. Falls
[63:30] ihr die alten Kronfaktorfolgen noch
[63:31] nicht gesehen habt, in der Endcard ist
[63:34] die entsprechende Playlist verlinkt. Ich
[63:37] wünsche euch noch einen schönen Tag,
[63:39] einen schönen Abend, eine schöne Woche,
[63:41] was auch immer. Euer Krone SK. Bis zum
[63:45] nächsten Mal.
[63:59] Einen wunderschön.
[64:01] Hier ist Krone SK und ich heiße euch
[64:03] herzlich willkommen zur zweiten Staffel
[64:05] von Kronfaktor.
[64:08] Während wir bereits in der ersten
[64:10] Staffel so einige echte Fälle hinter den
[64:12] Wahn Geschichten von X-Faktor, das
[64:15] Unfassbare herausfinden konnten, so z.B.
[64:18] Für die echten Fälle hinterfolgen wie
[64:20] Napoleons Stuhl, Totenstimme, Gelobt sei
[64:23] der Herr oder der unsichtbare Freund,
[64:25] soll es nun mehr weitergehen auf der
[64:27] langen Suche nach den wahren Geschichten
[64:30] hinter den wahren Geschichten.
[64:32] Dass das nicht immer ganz einfach ist,
[64:34] kann man schon daran erkennen, dass die
[64:36] Angaben zu den Ursprüngen der Folgen
[64:38] oftmals sehr schwammig waren. So wird
[64:41] z.B. bei der Folge Tod einer Wachsfigur
[64:44] am Ende gesagt, dass es sich um einen
[64:46] echten Fall aus Kanada in den 80er
[64:48] Jahren handelt. Es umfasst also einen
[64:51] Zeitraum von 10 Jahren im zweitgrößten
[64:53] Land der Welt. Und würde man in dem Fall
[64:56] nur Wachsfigurenkabinette suchen müssen,
[64:59] dann wäre es relativ einfach. Aber die
[65:01] erste Staffel von Kronfaktor hatte
[65:03] bereits gezeigt, dass die Folgen sich
[65:05] manchmal doch recht stark von den echten
[65:07] Ursprüngen unterscheiden.
[65:09] Da ich oftmals durch Zufall über
[65:11] Ereignisse stolpere, die der wahre
[65:13] Ursprung einer wahren X-Faktorfolge sein
[65:16] könnten, hoffe ich darauf, dass wir sie
[65:18] irgendwann alle beisammen haben werden.
[65:22] Und jetzt geht es los mit dem Video zu
[65:24] der X-Faktor Folge der Absturz.
[65:37] Manchmal schaut man sich etwas Kraft
[65:39] seiner Augen an, empfindet es als real
[65:41] und hinterfragt es nicht weiter. Wir
[65:44] verlassen uns voll und ganz auf unsere
[65:46] Sinne. Aber was ist, wenn unsere Sinne
[65:49] uns täuschen? Was ist, wenn wir etwas
[65:52] zwar sehen, aber nicht wahrnehmen, was
[65:54] dahinter steckt?
[65:56] Schaut euch einmal dieses Bild an.
[65:59] Seht in das linke Auge. Ihr werdet
[66:02] feststellen, dass das rechte Auge sich
[66:04] auf euch zubewegt, während ihr das linke
[66:06] anschaut.
[66:08] Schaut nun in das rechte Auge. Jetzt
[66:11] werdet ihr sehen, wie sich das linke
[66:13] Auge langsam auf euch zubewegt.
[66:16] Doch betrachtet ihr das Bild als Ganzes
[66:18] und konzentriert euch dabei, dann werdet
[66:20] ihr feststellen, dass das Bild völlig
[66:23] still steht. Unsere Wahrnehmung hat uns
[66:26] hier einen Streich gespielt.
[66:29] Warum sollte dieselbe Wahrnehmung uns
[66:31] nicht auch Streiche spielen, wenn es um
[66:33] andere Dinge geht?
[66:35] Vielleicht können wir gewisse Dinge gar
[66:37] überhaupt nicht wahrnehmen.
[66:51] Ich muss sagen, dass ich in diesem Fall
[66:53] die X-Faktor Adaption besser finde als
[66:55] das Original, was bei einigen Folgen
[66:57] anders aussieht.
[66:59] Sicherlich ist der Ursprung der Chatham
[67:01] Basis sehr seltsam und mysteriös, aber
[67:03] die X-Faktorfolge finde ich diesmal
[67:05] trotzdem interessanter.
[67:08] Vielleicht ändert sich das ja bei der
[67:09] nächsten Folge wieder. Welche das sein
[67:12] wird, ihr werdet es bald erfahren.
[67:16] Dies war jedenfalls der wahre Ursprung
[67:18] der X-Faktor Folge, der Absturz. Ich
[67:21] hätte gern mehr darüber erzählt, aber
[67:23] viel mehr gibt es darüber leider nicht
[67:25] zu erzählen.
[67:27] Ich hoffe, dass euch dieses Kronfaktor
[67:29] Video gefallen hat und ich wünsche euch
[67:31] noch einen schönen Tag, einen schönen
[67:33] Abend, eine schöne Woche, was auch
[67:35] immer. Euer Corona SK. Bis zum nächsten
[67:39] Mal.
[67:53] Einen wunderschön.
[67:55] Hier ist Kron SK und ich heiße euch
[67:58] herzlich willkommen zu Chronfaktor.
[68:01] In diesem Format suchen wir nach den
[68:03] Warenfällen, hinter den von X-Faktor das
[68:06] Unfassbare als wahr angegebenen Folgen.
[68:10] In den vergangenen Chronfaktorvos
[68:12] konnten wir bereits feststellen, dass
[68:14] sich X-Faktor bisher fast immer an
[68:16] echten mysteriösen Ereignissen bedient
[68:19] hat, die jeweils gut dokumentiert waren
[68:21] und diese dann entsprechend für die
[68:23] Serie angepasst hat. Wird das heute auch
[68:26] so sein, finden wir es heraus.
[68:35] Doch zuvor ein kleiner Test. Versucht
[68:38] nun beim jetzt eingeblendeten Bild die
[68:41] Farben schnell hintereinander
[68:43] aufzusagen.
[68:44] Nicht die Worte, die dort stehen,
[68:46] sondern die Farben, mit denen die Worte
[68:48] jeweils geschrieben sind. Nehmt euch
[68:51] dafür mal 10 Sekunden Zeit.
[69:03] Die meisten von euch dürften nun
[69:05] feststellen, dass das gar nicht so
[69:06] einfach ist, zumindest nicht in hoher
[69:08] Geschwindigkeit.
[69:10] Um die Farben schnell hintereinander
[69:12] sagen zu können und die Worte dabei zu
[69:14] ignorieren, bedarf es etwas Übung, was
[69:16] mir auch nicht anders ging. Und doch
[69:19] zeigt dieses Bild im übertragenen Sinne
[69:21] gut, dass wir nicht nur die Fassade
[69:23] einer Sache begutachten sollten, sondern
[69:25] auch die verschiedensten Blickwinkel in
[69:27] aller Farbenbracht beleuchten sollten.
[69:36] So kommt es, dass der Laufbursche die
[69:38] Kurzgeschichte einsammelt.
[69:40] Jacks Kurzgeschichte wird als
[69:46] gleich vorweg Krakatoa oder auch
[69:48] Krakatau gab es wirklich zwischen
[69:51] Sumatra und Java und auch den
[69:53] Vulkanausbruch am 27. August 1883, da
[69:57] die Insel Krakatoa beiner komplett im
[70:00] Meer versinken ließ, gab es wirklich.
[70:03] Doch gab es auch einen Reporter, der
[70:05] geträumt hatte, dass auf dieser Insel
[70:07] ein Vulkanausbruch stattfindet.
[70:10] Gab es tatsächlich diesen Bericht, bevor
[70:12] das eigentliche Ereignis bekannt wurde?
[70:15] Denkt kurz darüber nach, ob es so etwas
[70:17] wirklich gegeben haben kann oder ob
[70:19] X-Faktor sich hier sehr viel
[70:21] künstlerische Freiheit herausgenommen
[70:23] hat.
[70:28] Um euch nicht länger auf die Folter zu
[70:30] spannen, hier nun der wahre Ursprung der
[70:32] X-Faktorfolge der Reporter.
[70:38] Als die Boston Globe eine Sensation
[70:40] veröffentlicht hatte. Ob S. Punkt jetzt
[70:43] Somson heißt, sei mal dahingestellt.
[70:46] Aber zumindest wissen wir, dass die
[70:48] Boston Globe am 27. August 1883
[70:52] etwas über Krakatoa veröffentlicht
[70:54] hatte. Ob es nun der Traum von S. Punkt
[70:57] war oder ob die Dinge doch anders lagen,
[70:59] konnte ich wirklich beim besten Willen
[71:01] nicht herausfinden.
[71:03] Dafür müsste ich schon in deren Archive,
[71:05] was wohl ein Wunschtraum bleiben wird.
[71:07] Wir halten also fest, Sam oder Samson
[71:10] hatte einen Traum von einer Insel, die
[71:12] durch einen Vulkan im Meer versank. Es
[71:15] sprechen einige Dinge dafür, dass dies
[71:17] wirklich geschah, aber beweisen kann ich
[71:19] es an dieser Stelle nicht. Aber darum
[71:22] geht es in diesem Video auch nicht,
[71:24] sondern um X-Faktor. Denn diese
[71:26] Geschichte von einem Journalisten, der
[71:28] das Unglück von Krakat geträumt und
[71:31] aufgeschrieben hatte, ist der wahre
[71:33] Ursprung der X-Faktorfolge der Reporter.
[71:39] [Musik]
[71:44] Und damit hätten wir die nächste wahre
[71:47] Geschichte von X-Faktor erfolgreich
[71:49] recherchiert.
[71:51] Ich weiß, viele von euch warten auf
[71:53] Folgen wie die Mächte des Wahnsinns, Tod
[71:55] einer Wachsfigur, rote Augen und so
[71:57] weiter. Doch ich kann nicht genau sagen,
[72:00] wann ich über eben diese stolpere. Das
[72:02] ist auch eine Sache des Glücks. Ich kann
[72:05] aber sagen, dass ich an so einigen
[72:07] Folgen dran bin, aber nichts voreilig
[72:09] veröffentlichen will, bevor ich es nicht
[72:11] bis ins kleinste Detail geprüft habe.
[72:14] Ich hoffe, dass euch dieses Video
[72:16] gefallen hat und ich wünsche euch noch
[72:18] einen schönen Tag, einen schönen Abend,
[72:20] eine schöne Woche, was auch immer. Euer
[72:23] Krone SK. Bis zum nächsten Mal.
[72:39] Einen wunderschönen
[72:41] hier ist Krone SK und ich heiße euch
[72:43] herzlich willkommen zu Kronfaktor.
[72:47] In diesem Format suchen und im Idealfall
[72:50] finden wir die wahren
[72:51] Hintergrundgeschichten, hinter den von
[72:54] X-Faktor das Unfassbare als wahr
[72:57] angegebenen Geschichten.
[72:59] Heute mal ein paar Worte vorweg. In den
[73:02] letzten beiden Folgen hatte ich
[73:04] Ausschnitte aus der Serie in mein Video
[73:07] einfließen lassen. In letzter Zeit sind
[73:10] die Film und Serienmacher bei YouTube
[73:12] aber nicht mehr allzu kulant, was das
[73:15] angeht.
[73:16] So kam es, dass meine letzten beiden
[73:18] Kronfaktorfolgen geclaimt wurden. Soll
[73:21] heißen, ich kann sie nicht mehr
[73:23] monetarisieren, was ich ohnehin nicht
[73:25] getan habe. Trotzdem sind diese
[73:27] vorübergehend auf privat gestellt, sind
[73:30] aber ab April wieder anschaubar.
[73:33] Um meinen Kanal nicht zu gefährden, muss
[73:35] ich allerdings in Zukunft wahrscheinlich
[73:37] darauf verzichten, Ausschnitte der Serie
[73:40] als Video zu zeigen und stattdessen
[73:42] wieder Standbilder nehmen. Das ist zwar
[73:45] blöd, lässt sich aber leider nicht
[73:46] ändern, wenn mein Kanal auf Dauer
[73:48] bestehen bleiben soll. Und wenn alle
[73:51] Stricke reißen, dann illustriere ich die
[73:53] Folgen eben selbst, wie ihr gerade sehen
[73:56] könnt. Ich weiß, es sieht der Serie zum
[73:59] Verwechseln ähnlich. Man muss schon
[74:02] wirklich ganz genau hinschauen, um zu
[74:04] sehen, dass das nur gezeichnet ist. In
[74:08] der heutigen Folge kann man auch etwas
[74:10] durcheinander kommen. So gibt es eine
[74:13] Folge mit dem Namen Schlafwandler und
[74:16] eine Folge mit dem Namen Der
[74:17] Schlafwandler.
[74:19] Unsere heutige Folge bezieht sich aber
[74:21] auf den Fall eines Polizisten, der
[74:24] schlafwandelnd nicht allzu freundliche
[74:26] Sachen gemacht hat, wie ihr gleich
[74:28] erfahren werdet.
[74:44] Die eigene Wahrnehmung kann einen immer
[74:46] wieder täuschen, selbst dann, wenn man
[74:48] sich einer Sache absolut sicher ist. Um
[74:52] das zu versinnbildlichen, betrachtet
[74:54] einmal diese beiden Bilder.
[74:57] Schaut sie euch einmal 10 Sekunden lang
[75:00] an.
[75:11] Was soll da schon zu sehen sein? Fragt
[75:13] sich der eine oder andere jetzt sicher.
[75:16] Das ist doch derselbe Weg, nur aus
[75:18] verschiedenen Blickwinkeln.
[75:20] Und genau das stimmt eben nicht, denn
[75:24] wenn ihr Einzelheiten der beiden Bilder
[75:26] miteinander vergleicht, werdet ihr
[75:27] feststellen, dass beide Bilder absolut
[75:31] identisch sind. Unsere Wahrnehmung
[75:34] spielt uns hier einen Streich.
[75:36] Hier bei Kronfaktor ist es ganz ähnlich.
[75:39] X-Faktor Folgen, dessen Echtheit man als
[75:42] unmöglich ansieht, entpuppen sich
[75:44] oftmals als wahre und tatsächlich
[75:47] stattgefundene Ereignisse, die ebenso
[75:50] mysteriös sind wie in der Serie.
[75:58] Im heutigen Video geht es um die
[76:00] X-Faktor Folge der Schlafwandler aus der
[76:03] achten Folge der zweiten Staffel.
[76:06] In der Folge wird die Nachbarin des
[76:08] Detectives Hank Rees in der Nacht am
[76:11] Strand von Malibu beim Joggen
[76:13] erschossen. Er selbst nimmt dabei die
[76:16] Ermittlung auf. Dabei muss er
[76:19] feststellen, dass der Täter anschein
[76:22] Socken getragen hat. Außerdem bellt der
[76:25] Hund des Opfers ihn aus irgendwelchen
[76:27] Gründen an, obwohl er sich immer gut mit
[76:29] dem Hund verstanden hat.
[76:32] Im Schlaf erlebt er das Verbrechen wegen
[76:34] seiner Ermittlung auch in seinem Traum.
[76:37] Nachdem Reseder wach geworden ist,
[76:39] entdeckt er Kratzer auf seiner rechten
[76:42] Brust. Kurz darauf sieht er, dass seine
[76:45] Socken nass und voller Sand sind.
[76:48] Außerdem sieht er, dass eines seiner
[76:50] Hemden Rissspuren hat, wie als hätte ihn
[76:53] jemand gekratzt.
[76:55] In ihm entwickelt sich ein schrecklicher
[76:57] Gedanke, doch er muss auf Nummer sicher
[76:59] gehen können. Deshalb schießt er mit
[77:01] seiner Dienstwaffe in ein Buch und
[77:04] vergleicht die Kugel mit der Kugel des
[77:06] Mörders. Sie sind identisch.
[77:10] Am Ende der Folge realisiert er, dass er
[77:12] ein Schlafwandler ist und in diesem
[77:14] Zustand seine Nachbarin ermordet hat.
[77:18] Dann endet die Folge.
[77:25] X-Faktor erzählt uns also die Geschichte
[77:27] eines Polizisten, der beim Schlafwandeln
[77:30] seine Nachbarin erschossen hat. Es gibt
[77:33] so einige Fälle, in denen Schlafwandler
[77:36] teils wirklich seltsame Sachen getan
[77:38] haben, wie z.B. Auto zu fahren oder
[77:41] etwas zu essen. Doch gab es wirklich
[77:44] einen Fall, in dem ein Polizist jemanden
[77:46] erschossen hat, während er
[77:47] Schlafwandelte? Oder haben die Autoren
[77:50] den Teddybären eines Schlafwandlers mit
[77:53] einer Waffe verwechselt?
[77:56] Nun, es wird bestimmt schon jemand mit
[77:58] seinem Teddybären geschlafwandelt sein,
[78:00] doch dies trifft auch auf eine Waffe zu.
[78:03] X-Faktor erzählt uns die Wahrheit.
[78:09] [Musik]
[78:11] Die wahre Geschichte handelt von dem
[78:13] Pariser Polizisten Robert Ledru. Er
[78:16] wurde im Jahre 1887
[78:19] an den Tatort eines Mordes gerufen,
[78:21] dessen Täter er ermitteln sollte.
[78:24] Nach nicht allzu langer Suche entdeckte
[78:27] er eine Pistolenkugel und einige sehr
[78:30] auffällige Fußabdrücke.
[78:32] Auffällig waren sie deshalb, weil am
[78:34] rechten Fuß der große C fehlte.
[78:37] Robert Ledru kam direkt der Verdacht,
[78:40] daß er es selbst gewesen sein könnte,
[78:42] denn auch er hatte am rechten Fuß keinen
[78:45] großen C. Wenig später bemerkte er, dass
[78:49] in seiner Dienstwaffe ein Schuss fehlte.
[78:52] Er erinnerte sich, dass er am Morgen
[78:54] nach dem Mord schweißgebadet und völlig
[78:57] verwirrt aufgewacht war. All diese
[79:00] Indizien sorgten dafür, dass er sich
[79:02] sicher war, dass er den Mord begangen
[79:05] hatte. Doch er mußte schlafgewandelt
[79:07] sein. So seine Vermutung, da er sich
[79:10] absolut nicht an den Mord erinnern
[79:12] konnte.
[79:13] Er stellte sich schließlich seinen
[79:15] eigenen Kollegen. Doch niemand glaubte
[79:17] ihm die Geschichte des Schlafwandelns.
[79:20] Doch es konnte ihm andererseits auch
[79:22] niemand das Gegenteil beweisen. Trotzdem
[79:25] wurde er festgenommen und für den Rest
[79:27] seines Lebens in ein psychiatrisches
[79:29] Krankenhaus eingewiesen.
[79:32] Tests, die dort gemacht wurden, deuteten
[79:34] stark darauf hin, dass seine Version
[79:37] wirklich der Wahrheit entsprach.
[79:39] Außerdem begann er auch in der Klinik
[79:42] Schlaf zu wandeln.
[79:50] Und das war die wahre Geschichte hinter
[79:53] der X-Faktorfolge. Der Schlafwander.
[79:56] Schön stelle ich mir seine Situation
[79:58] nicht gerade vor. Wenn er wirklich
[80:01] geschlafwandelt ist, dann konnte er ja
[80:03] eigentlich nichts für den Mord, oder
[80:06] doch?
[80:07] Das ist wirklich schwer zu beurteilen.
[80:10] Und was ich lange nicht mehr erwähnt
[80:12] habe, folgt mir gerne auf meinen anderen
[80:15] Social Medias, Facebook, Instagram und
[80:18] oder Telegram, um auch stets und immer
[80:20] bei jeder Eventualität auf dem Laufenden
[80:23] zu bleiben. Und wer mich gerne noch
[80:26] anders unterstützen möchte, kann gerne
[80:28] jederzeit Kanalmitglied auf meinem Kanal
[80:31] werden. Das kostet 2 € im Monat und ist
[80:35] wirklich nur dazu da, wenn man mich noch
[80:37] anderweitig unterstützen möchte. Es
[80:40] entsteht kein Nachteil daraus, in
[80:42] Anführungsstrichen nur Abonnent und kein
[80:45] Kanalmitglied zu sein. Und wer meinen
[80:48] Kanal noch nicht abonniert hat, so würde
[80:50] ich mich sehr freuen, wenn du mich an
[80:52] dieser Stelle abonnieren würdest.
[80:55] In diesem Sinne, ich wünsche euch noch
[80:57] einen schönen Tag, einen schönen Abend,
[81:00] eine schöne Woche, was auch immer. Euer
[81:03] Krone SK. Bis zum nächsten Mal.
[81:19] Kronfaktor.
[81:21] In dieser Reihe suchen wir nach den
[81:23] Ursprüngen der von X-Faktor das
[81:26] Unfassbare als wahr angegebenen
[81:29] Geschichten.
[81:30] Und wir suchen sie nicht nur. sondern
[81:32] wir finden sie auch. Und so kommen wir
[81:35] heute zu dem wahren Ursprung der
[81:38] X-Faktor Folge Schach mit dem Jenseits.
[81:42] Doch zuvor schaut euch einmal dieses
[81:45] Bild an. Auf den ersten Blick sieht man
[81:48] dort viele schwarze und weiße
[81:50] Längsstreifen.
[81:52] Soweit nichts Besonderes.
[81:55] Doch schaut euch das Bild einmal genauer
[81:57] an.
[81:58] Erkennt ihr, was sich hinter den
[82:00] Streifen verbirgt?
[82:03] Konzentriert euch voll und ganz auf
[82:05] dieses Bild. Geht zur Not ein Stück vom
[82:08] Bildschirm weg, um es zu erkennen. In 10
[82:11] Sekunden sage ich euch, was ihr dort
[82:14] erkennen könnt.
[82:21] [Musik]
[82:25] Habt ihr es erkannt?
[82:28] Hinter diesem Bild verbirgt sich das
[82:30] Gesicht einer Katze.
[82:33] So verhält es sich auch mit paranormalen
[82:35] Ereignissen.
[82:37] Denkt man im ersten Moment, dass es
[82:39] Dinge wie Geister eigentlich überhaupt
[82:41] nicht geben kann, so genügt manchmal
[82:44] schon nur ein Blick aus einer anderen
[82:47] Perspektive, um das Unfassbare erkennen
[82:50] zu können.
[83:05] In der X-Faktor Folge Schach mit dem
[83:07] Jenseits spielen die beiden besten
[83:10] Freunde Chester und W jeden Samstag im
[83:13] Garten Schach gegeneinander.
[83:16] Diese Spiele sind gespickt mit kleinen
[83:19] Sticheleien, was ihre besondere
[83:21] Freundschaft unterstreicht.
[83:23] WT nimmt dabei stets die weißen Figuren
[83:26] und beginnt das Spiel immer mit dem Zug
[83:29] Königsbauer nach E4, während Chester
[83:31] sich darüber lustig macht. Da Walt zwar
[83:34] anfangen darf, dafür aber regelmäßig
[83:37] verliert.
[83:38] Eines Tages stirbt WT jedoch nach einem
[83:41] Schachspiel bei einem Autounfall.
[83:44] Chester ist deswegen sichtlich
[83:46] mitgenommen, weswegen seine Frau ihm
[83:48] anbietet, mit ihm Schach zu spielen. Als
[83:51] sie die Partie gerade begonnen haben und
[83:54] Chesters Frau Mary ihren Zug mit den
[83:56] weißen Figuren gemacht hat, zieht sich
[83:58] die Figur wie durch Geisterhand zurück
[84:01] und stattdessen springt der Königsbauer
[84:03] nach E4. Außerdem riechen die beiden
[84:07] plötzlich das Aftershafe, welches Walt
[84:09] immer benutzt hat.
[84:11] Daraufhin beenden sie das Spiel und Mary
[84:14] ruft eine Spezialistin für paranormale
[84:17] Erscheinung, die jedoch keine
[84:19] übernatürlichen Aktivitäten feststellen
[84:21] kann. Zum Abschluss sagt sie zu Chester,
[84:25] dass ihr Vater auch immer jenes
[84:27] Aftershave benutzt hat, was im Garten zu
[84:29] riechen ist.
[84:31] Am Ende der Folge sitzt Schester vor dem
[84:33] Schachbrett und sagt zu dem leeren Stuhl
[84:36] gegenüber, dass er jetzt am Zug sei.
[84:39] Daraufhin bewegt sich der weiße
[84:41] Königsbauer nach E4.
[84:47] In der Folge kehrte also der Geist von
[84:50] Chesters Freund Wall zurück, um
[84:52] weiterhin regelmäßig mit seinem besten
[84:55] Freund Schach zu spielen. Was in meinen
[84:58] Augen eine wunderschöne Folge von
[85:00] X-Faktor ist, welche am Ende als wahr
[85:03] angegeben wird, kann doch nur eine
[85:05] Erfindung oder doch zumindest nur eine
[85:08] extreme Aufschmückung gewesen sein,
[85:10] oder?
[85:12] Ja und nein.
[85:14] Schach mit dem Jenseits beruht
[85:16] tatsächlich auf einem mysteriösen wie
[85:19] auch paranormalen Fall. Jedoch hat
[85:22] X-Faktor die wirkliche Geschichte recht
[85:25] stark verändert, wobei sich die
[85:27] Veränderungen zum Großteil darauf
[85:29] beziehen, wer gegeneinander Schach
[85:31] gespielt hat.
[85:33] Aber ja, es beruht auf einem echten
[85:35] Fall, den ich euch nachfolgend
[85:37] vorstellen werde. Jedoch müsst ihr
[85:40] vorher noch wissen, dass der echte Fall
[85:43] äußerst komplex ist, weshalb ich ihn in
[85:45] diesem Video grob zusammenfassen werde
[85:49] und in einem weiteren Video den Fall
[85:51] detailliert aufzeigen werde.
[86:01] Dr. Wolfgang Eisenbeiß. Ein
[86:03] Anlageberater und Amateurschachspieler,
[86:06] der sich sehr stark mit paranormalen
[86:09] Ereignissen beschäftigte, spielte im
[86:11] Jahr 1985
[86:13] mit dem Gedanken, ob es nicht möglich
[86:15] wäre, dass ein lebender und ein bereits
[86:18] verstorbener Schachspieler gegeneinander
[86:21] spielen. Dies war jedoch nicht nur ein
[86:24] kurzes Gedankenspiel, sondern er wollte
[86:27] diesen Gedanken auch in die Tat
[86:29] umsetzen.
[86:30] So übergab Eisenbeiß dem Medium Robert
[86:34] Rowins eine Liste mit einigen bereits
[86:37] verstorbenen Schachgroßmeistern und bat
[86:40] ihn, dass er versuchen solle mit einem
[86:42] dieser Verstorbenen Kontakt aufzunehmen.
[86:46] Und es gelang dem Medium schließlich
[86:48] auch, Kontakt mit dem Geist eines
[86:50] ehemaligen Schachgroßmeisters
[86:52] aufzunehmen, dem 1951
[86:55] verstorbenen Geza Maroschci, der ein
[86:59] Drittplatzierter der Weltrangliste der
[87:01] Schachspieler war. Am 15. Juni 1985
[87:06] schrieb Rolands Medial im Auftrag von
[87:10] Marosi:
[87:11] [Musik]
[87:13] "Unser lieber, wir warten schon auf
[87:16] deinen Anfang. Jetzt endlich konnten wir
[87:19] den Gezam Rosi mitbringen.
[87:22] Weil es am Anfang ist, sind zwei von uns
[87:25] dabei. Wir werden vermitteln. Aber
[87:28] zuerst wird er persönlich versuchen zu
[87:30] schreiben mit deiner Hand."
[87:33] Und da ist er. Dann folgt er auf
[87:36] ungarisch: "Ich bin Marosi Geza. Ich
[87:40] grüße Sie.
[87:44] Der irdische Gegner, der von Dr.
[87:46] Eisenbeiß auserwählt wurde, war Viktor
[87:49] Kurschneu. Zu diesem Zeitpunkt der
[87:51] drittplatzierte Schachspieler der
[87:53] Weltrangliste.
[87:55] Dieser war zunächst wenig begeistert von
[87:57] der Idee, gegen einen toten Schach zu
[88:00] spielen, da er selbst nicht an Geister
[88:02] glaubte. Letztlich stimmte er jedoch zu.
[88:06] Das Fernschachspiel lief folgendermaßen
[88:09] ab. In der Wohnung des Mediums Rollins
[88:12] wurde ein kleines Steckschachspiel mit
[88:15] dem jeweiligen Spielstand aufgestellt,
[88:17] an welchem sich der Geist von Marosi
[88:20] orientieren sollte. Der Geist
[88:23] übermittelte den eigenen Zug über die
[88:25] Hand des Mediums, welches den Zug auf
[88:28] einen Zettel schrieb. Diesen Zug
[88:30] übermittelte er Dr. Eisenbeiß, da
[88:33] wiederum Kortschneu den Zug
[88:35] übermittelte.
[88:36] Kortschneu überlegte sich dann seinen
[88:38] nächsten Zug. übermittelte diesen Dr.
[88:41] Eisenbeiß, der es wiederum Rolens
[88:44] übermittelte.
[88:45] So sollte verhindert werden, dass
[88:47] Kortschneu und das Medium sich
[88:49] persönlich kennen. Im Jahre 1985
[88:53] machte der Geist von Marosi mit den
[88:55] weißen Figuren schließlich seinen ersten
[88:58] Zug, Königsbauer nach E4.
[89:02] Interessanterweise ist es derselbe erste
[89:04] Zug, den auch Walt in der X-Faktorfolge
[89:07] machte.
[89:09] Auf den Ablauf der Partie gehe ich in
[89:11] dem gesonderten Video noch individuell
[89:14] ein, da sie mit sehr vielen Details
[89:16] einhergeht.
[89:18] Wichtig ist jedoch, dass die Partie von
[89:21] 1985
[89:23] bis 1993
[89:25] andauerte und aus insgesamt 47 Zugpaaren
[89:29] bestand, bis der Geist von Marosici
[89:32] schließlich aufgab.
[89:34] Die Partie dauerte deshalb so lange,
[89:37] weil die Übermittlung in Zeiten ohne
[89:39] Internet sich etwas schwieriger
[89:41] gestaltete als heute und weil sowohl
[89:44] Rolins als auch Kortschneu neben der
[89:47] geisterhaften Schachpartie noch andere
[89:49] Verpflichtungen hatten. Zum Abschluss
[89:53] zitiere ich noch einige Worte von Dr.
[89:55] Eisenbeiß über die Schachpartie.
[89:58] Als Parapsychologe mit besonderem
[90:01] Forschungsgebiet der Frage nach einem
[90:04] nachtodlichen Leben befasste ich mich
[90:06] seit Jahren mit dem Gedanken, eine
[90:08] Schachpartie zwischen einem lebenden und
[90:11] einem verstorbenen Großmeister zu
[90:13] inszenieren.
[90:15] Einer Anregung des Urner Zahnarztes Dr.
[90:18] Waldhorn ist es zu danken, dass ich
[90:20] endlich versuchte, das Experiment in die
[90:23] Tat umzusetzen.
[90:25] Es ging und geht mir darum, das
[90:27] Überleben des Todes mit Hilfe von
[90:29] Rahmenbedingungen die wissenschaftlichen
[90:32] Kriterien genügen, indizienmäßig zu
[90:34] beweisen. Als Mittler oder Medium stand
[90:38] mir Robert Rowins unentgeltlich zur
[90:41] Verfügung. Schon vor Jahren hatte ich
[90:44] die schreibmediale Begabung dieses
[90:46] deutschen Musikers böhmische Abstammung
[90:49] mit positivem Ergebnis geprüft.
[90:52] Rolins, der von Schach nichts versteht,
[90:55] bekam den Auftrag im Jenseits aus einer
[90:58] Gruppe verstorbener Großmeister einen
[91:00] Gegner für Kschneu zu suchen. Kortschneu
[91:04] selbst hatte vorrangig seine Teilnahme
[91:06] am Experiment freundlicherweise
[91:08] ebenfalls unentgeltlich zugesagt.
[91:12] Rolens fand schließlich Geza Maroschi,
[91:15] der sich mit Freude bereit erklärte, die
[91:17] Partie zu spielen, nachdem seine Schutz
[91:19] und Führungsgeister ihre Einwilligung
[91:22] gegeben hatten. Dies in dem Bestreben
[91:24] die Menschen sollten sich doch mit der
[91:26] Tatsache eines nachtodlichen Lebens
[91:29] vermehrt auseinandersetzen.
[91:31] Auf mein Ersuchen hin gab Marosi sich
[91:34] eine über 40 Seiten hinziehende teils
[91:37] sehr detaillierte Schilderung seines
[91:39] Lebens.
[91:40] Basierend darauf habe ich 39 Fragen
[91:43] erstellt, die der ungarische Historiker
[91:46] Lascio Sebestiev in über 70 Stunden
[91:49] Arbeit beantworten konnte. Dabei haben
[91:52] ihn Maroschis noch lebende Kinder, heute
[91:55] beide über 80 Jahre alt, maßgeblich
[91:58] geholfen. Das Erstaunliche, die
[92:01] Antworten decken sich im Kern alle mit
[92:03] Maroschis Bericht. Die Differenzen im
[92:06] Unwesentlichen sprechen für die Echtheit
[92:09] des Vorganges. Also widerlegen etwa den
[92:11] Einwand, das Medium hätte Maroschis
[92:14] Schilderung dessen noch lebenden Kindern
[92:16] abgezapft.
[92:20] Alles weitere zu diesem Fall, unter
[92:22] anderem auch einige Beweise, dass diese
[92:25] Schachpartie nicht einfach nur ein
[92:27] schlechter Scherz war, sondern
[92:28] tatsächlich stattgefunden hat, gibt es
[92:31] bald in meinem detaillierten Video zu
[92:34] diesem Fall.
[92:35] Doch zum Abschluss will ich euch noch
[92:37] ein Zitat mitgeben, welches das Medium
[92:40] im Namen des Geistes von Marosi auf
[92:43] einen Zettel schrieb und welches die
[92:45] Motive des Geistes offenlegt, an dieser
[92:48] Schachpartie teilgenommen zu haben.
[92:51] Weil ich auch etwas tun möchte, um der
[92:53] auf der Erde lebenden Menschheit eine
[92:56] große Hilfe zu leisten, damit sie
[92:58] endlich überzeugt wird, dass der Tod
[93:00] nicht alles beendet, sondern sich der
[93:03] Geist von dem karnalen Körper löst und
[93:06] zu uns oben in eine neue Welt kommt, wo
[93:09] weiterhin das Leben des Individuums sich
[93:12] manifestiert in einer neuen unbekannten
[93:15] Dimension.
[93:26] Und das war die wahre Geschichte hinter
[93:28] der X-Faktorfolge Schach mit dem
[93:31] Jenseits.
[93:32] Wie gesagt, ich habe es hier mal auf ein
[93:35] Minimum begrenzt, weil es hier
[93:37] insbesondere um X-Faktor gehen soll.
[93:40] Doch dieser Fall ist derartelschichtig
[93:43] und vor allem dermaßen gut dokumentiert
[93:46] und hat so viele Details, die die
[93:48] Echtheit beweisen, dass ich darauf auf
[93:51] jeden Fall noch mal eingehen will und
[93:54] werde. Und ich muss auch sagen, dass ich
[93:57] seit ich Kronfaktor mache, X-Faktor das
[94:00] Unfassbare noch mehr zu schätzen weiß
[94:02] als früher, da es bisher so war, dass
[94:05] die Fälle meist auf wirklich
[94:07] unerklärlichen Fällen basierten und ich
[94:10] die Hoffnung habe, dass es auch bei
[94:12] anderen Folgen so sein wird, wenn auch
[94:14] vielleicht nicht bei allen. Doch das
[94:17] wird die Zukunft zeigen.
[94:20] Ich hoffe, dass euch dieses Video
[94:21] gefallen hat. Folgt mir gerne auch bei
[94:24] Facebook, Instagram und oder Telegram
[94:26] und ich wünsche euch noch einen schönen
[94:28] Tag, einen schönen Abend, eine schöne
[94:31] Woche, was auch immer. Euer Krone SK.
[94:35] Bis zum nächsten Mal.
[94:51] Einen wunderschönen.
[94:53] Hier ist Krone SK und ich heiße euch
[94:55] herzlich willkommen zu Kronfaktor.
[94:58] Jenes Format, indem wir die echten
[95:00] Hintergrundgeschichten, zu denen von
[95:02] X-Faktor das Unfassbare als wahr
[95:05] angegebenen Geschichten suchen und
[95:08] bisher auch finden. Und es ist gerade
[95:11] auch sehr passend, da am 31. Oktober um
[95:15] 20:15 Uhr auf RTL2 eine komplett neue
[95:19] Folge dieser Serie kommt, in der sogar
[95:21] die X-Faktor Legende Jonathan Frakes
[95:24] moderiert.
[95:25] Jedenfalls geht es im heutigen Video um
[95:28] die X-Faktor Folge, der geheimnisvolle
[95:31] Mr. Hippert.
[95:43] Zunächst jedoch schaut euch einmal
[95:45] dieses Bild an. Ihr seht dort die
[95:48] verschiedensten Buchstaben, die ein
[95:51] Geheimnis in sich bergen. Dort stehen
[95:54] nämlich verschiedene Namen von
[95:56] YouTubern, die ihr gerne schaut.
[96:00] Der Name des YouTubers, den ihr als
[96:02] erstes lest, wird nächstes Jahr und die
[96:05] Jahre darauf euer liebster YouTuber
[96:07] sein. Ich weiß, die Auswahl ist sehr
[96:11] groß, aber ich bin mir sicher, dass das
[96:13] Schicksal für euch die richtige Wahl
[96:16] treffen wird.
[96:20] [Musik]
[96:24] In der X-Faktorfolge der geheimnisvolle
[96:26] Mr. Hiard erleidet der namensgebende
[96:29] Anwalt Douglas Hibard eine
[96:31] Grippeerkrankung und beschließt
[96:33] deswegen, die Nacht in einem Motel zu
[96:36] verbringen. Jedoch kann Hibard nicht
[96:38] einschlafen und fragt deshalb den
[96:40] Motelbesitzer nach der nächsten
[96:42] Apotheke.
[96:44] Dieser erklärt ihn den Weg und Hibard
[96:46] macht sich auf, um dort Medizin zu
[96:49] holen. Als Hibard schließlich in das
[96:51] Motel zurückkehrt, ist seine Kleidung
[96:54] völlig durchnäst und vermodert und er
[96:56] selbst benimmt sich äußerst seltsam.
[96:59] Dann bittet er den Motelbesitzer, dass
[97:02] dieser im Safe eine schwarze Plastiktüte
[97:05] aufbewahren slechwindet dann wortlos in
[97:08] sein Zimmer.
[97:09] Kurze Zeit später taucht die Polizei im
[97:12] Motel auf und berichtet, daß Hipper auf
[97:14] dem Weg zur Apotheke bei einem
[97:17] Autounfall ums Leben kam.
[97:22] Das klingt ihr erstmal zu fantastisch,
[97:24] um wirklich wahr sein zu können.
[97:27] Immerhin gibt es nur sehr wenige
[97:30] wirklich gut dokumentierte Fälle, in
[97:33] denen eine Geistererscheinung als
[97:35] wahrscheinlich gilt. Ist dies hier der
[97:38] Fall oder hat X-Faktor einen tragischen
[97:41] Unfall einfach als mysteriöses Ereignis
[97:44] verkaufen wollen?
[97:46] Nun, ersteres trifft zu.
[97:49] Hier hat sich X-Faktor einen Fall zum
[97:52] Vorbild genommen, der von der Polizei
[97:54] sehr genau dokumentiert wurde und der
[97:57] von diesen selbst als rätselhaft und
[97:59] unerklärlich eingestuft wurde, da es
[98:02] dafür keine rationale oder logische
[98:05] Erklärung im irdischen Sinne gibt. Der
[98:08] mysteriöse Fall von Thomas P. Mihen.
[98:19] Bevor wir zum Fall selbst kommen, möchte
[98:21] ich anmerken, dass ich alle
[98:23] Informationen zu diesem Fall aus den
[98:26] Polizeiakten entnehme und teilweise frei
[98:29] aus diesen zitiere.
[98:31] Der zum Zeitpunkt des Geschehens
[98:33] 38-jährige Thomas P. Mhen reiste am 1.
[98:37] Februar 1963 durch Kalifornien auf der
[98:41] Rückfahrt von einem Geschäftstermin.
[98:43] Auf der Fahrt bemerkte er, daß er sich
[98:46] ziemlich krank fühlte und rief von einer
[98:48] Telefonzelle aus seine Frau an, um ihr
[98:51] mitzuteilen, dass er sich ein Hotel
[98:53] suchen und am nächsten Tag nach Hause
[98:55] fahren würde. Gegen 17 Uhr des 1.
[98:59] Februar 1963
[99:01] checkte Thomas in das Forty Wings Motel
[99:04] in Redway, Californien, ein. Um 18 Uhr
[99:07] machte er sich dann auf den Weg in das
[99:09] South Hambald Community Krankenhaus.
[99:13] Gegen
[99:15] Uhr teilte er einer Krankenschwester
[99:17] mit, daß er sich fühle, als wäre er
[99:19] bereits tot. Die Schwester schrieb ihn
[99:22] auf die Warteliste und schickte Thomas
[99:24] in das Wartezimmer. Doch kein Arzt
[99:27] sollte ihn jemals zu Gesicht bekommen,
[99:30] denn er verschwand spurlos aus dem
[99:32] Krankenhaus.
[99:34] Die Krankenschwester ging davon aus, daß
[99:36] er ungeduldig wurde und einfach ging.
[99:39] Etwa zurelben Zeit beobachtete ein Paar
[99:42] aus Meersfat, Kalifornien, wie ein Auto
[99:45] in den Ilfluss stürzte und teilte dies
[99:48] der örtlichen Polizei mit.
[99:51] Und jetzt wird es mysteriös.
[99:53] Gegenwanzig Uhr kehrte Thomas zurück in
[99:56] das Motel und unterhielt sich mit dem
[99:58] Besitzer Chip Nunemaker.
[100:01] Mien fragte ihn im Laufe des Gespräches
[100:04] folgendes:
[100:05] Sehe ich tot aus? So fühle ich mich und
[100:09] die gesamte Welt ist mit mir gestorben.
[100:12] Diese Frage kam Nanemaker zunächst recht
[100:15] eigenartig vor. Doch dieser witzelte und
[100:18] sagte zu Thomas, daß er noch lebendig
[100:21] genug aussehen würde. Nannem Makaker
[100:23] bemerkte zudem, dass die Kleidung von
[100:26] Mihen völlig durchnäst und seine Schuhe
[100:29] vermodert waren. Um 21:30 Uhr ging der
[100:33] Motelangestellte Harry Young auf das
[100:35] Zimmer von Mehen und wollte ihm
[100:37] mitteilen, dass der Anruf an seine Frau
[100:40] nicht durchgestellt werden könnte, da
[100:42] ein Sturm die Telefonleitung beschädigt
[100:44] hätte.
[100:46] Yang bemerkte, daß Mih nun einen
[100:48] schwarzen Anzug mit einem weißen T-Shirt
[100:51] trug. Dies war das letzte Mal, dass Mhen
[100:54] gesehen wurde. Der Motelbesitzer war
[100:57] sich sicher, dass Mhen das Motel nicht
[101:00] mehr verließ.
[101:02] Um 22:45
[101:04] Uhr zog die Polizei das Auto von Mih aus
[101:07] dem Elffluss und bemerkte, dass die
[101:10] Scheinwerfer noch leuchteten. Das Auto
[101:13] kam scheinbar vom Highway ab und raste
[101:15] direkt in den Fluss, zeitlich etwa auf
[101:18] seinem Weg ins oder vom Krankenhaus.
[101:22] Doch es fehlte Thomas P. Mähen. Es
[101:25] wurden zwar Fußabdrücke entdeckt, die
[101:28] sich von der Unfallstelle entfernten,
[101:30] doch diese reichten nur etwa 10 m weit
[101:33] und endeten abrupt.
[101:35] 19 Tage später, am 20. Februar 1963
[101:40] fand man dann die Leiche von Thomas P.
[101:43] Mihen im Ilelfluss, 13 km vom Fundort
[101:46] seines Autos entfernt. Die Strömung
[101:50] hatte ihn fortgeschwemmt.
[101:52] Die Obduktion ergab, dass er während des
[101:54] Unfalls oder nur wenige Minuten danach
[101:57] gestorben sein muss. Sprich, der
[102:00] Todeszeitpunkt lag in etwa zwischen
[102:02] 18:30 Uhr und 19:30 Uhr, also in etwa
[102:06] eine halbe bis eineinhalb Stunden vor
[102:09] seinem Eintreffen im Motel.
[102:12] Da dies ein sehr gut dokumentierter Fall
[102:14] ist, der offenbar mit einer
[102:16] Geistererscheinung zu tun hat, merke ich
[102:19] hier noch einmal an, dass ich alle Daten
[102:21] zu diesem Fall den Polizeiakten
[102:24] entnommen habe, die Quelle also seriös
[102:28] doch wie kann das sein? Als Mirhen um 20
[102:32] Uhr wieder im Motel eintraf und als nass
[102:35] und vermodert beschrieben wurde, war er
[102:37] laut der Polizei bereits tot.
[102:40] Natürlich ermittelte die Polizei, ob es
[102:42] sich dabei um einen Irrtum gehandelt
[102:45] haben könnte. Doch fanden sie bald schon
[102:47] heraus, dass dies kein Irrtum war. Mihen
[102:51] wurde um 20 Uhr von mehreren Zeugen
[102:54] gesehen, die unabhängig voneinander
[102:56] aussagten, dass er durch Nest im Motel
[102:59] auftauchte.
[103:01] Sogar ein Lügendetektor kam zum Einsatz,
[103:03] wobei das Ergebnis war, dass der
[103:05] Motelbesitzer Nunem Maker die Wahrheit
[103:08] sprach.
[103:10] Im Krankenhaus kann Mihen im irdischen
[103:12] Sinne eigentlich auch nicht gewesen
[103:14] sein, daß ich der Unfallzeitpunkt und
[103:16] der Zeitpunkt des Krankenhausbesuches in
[103:19] etwa überschneiden. Doch die Warteliste
[103:22] mit Mihens Namen war noch vorhanden, als
[103:25] die Polizei den Fall ermittelte.
[103:28] Die Frage ist, ob wir es in diesem Fall
[103:31] wirklich mit einem Geist zu tun haben
[103:33] oder ob es doch ganz anders war.
[103:36] Wie eingangs erwähnt stuft die Polizei
[103:39] diesen Fall als unerklärlich und
[103:41] ungelöst ein, weil sich keine logische
[103:44] Erklärung dafür finden ließ. Man kann
[103:47] also sagen, dass X-Faktor, das
[103:50] Unfassbare, sich an einem wirklich
[103:52] unerklärlichen Fall bedient hat.
[104:05] Und das war Kronfaktor zu der
[104:07] X-Faktorfolge. Der geheimnisvolle Mr.
[104:11] Hippberard.
[104:12] Ich muss ehrlich sagen, dass ich dieser
[104:14] Folge früher nie die Aufmerksamkeit
[104:17] zukommen ließ, die sie spätestens jetzt
[104:19] verdient. Ich hatte sie mir für dieses
[104:22] Video noch einmal angeschaut und muss
[104:24] sagen, die Folge ist sogar richtig gut.
[104:28] Und wenn man dann noch weiß, dass die
[104:30] Folge beinah eins zu eins vom echten
[104:33] Fall übernommen wurde, dann wird sie
[104:35] noch um so einiges gruseliger.
[104:39] Ich hoffe, dass euch dieses Video
[104:40] gefallen hat. Folgt mir gerne auch bei
[104:43] Facebook, Instagram und oder Telegram
[104:45] und ich wünsche euch noch einen schönen
[104:47] Tag, einen schönen Abend, eine schöne
[104:50] Woche, was auch immer. Euer Krone SK.
[104:53] Bis zum nächsten Mal.
